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LINZ. Im Rahmen ihres Online-Vortrags „Im Haus der Demenz“ am Mittwoch, 24. März, erklärt Referentin Hildegard Nachum, wie man alte, desorientierte Menschen besser verstehen kann und zeigt Wege auf, wie das Zusammenleben im Alltag konfliktfreier gestaltet werden kann.

Referentin Hildegard Nachum (Foto: Nachum)
Referentin Hildegard Nachum (Foto: Nachum)

Demenz ist mehr als ein Gedächtnisverlust oder eine Denkstörung. Demenz verändert das Gefühlsleben der Betroffenen tiefgreifend und nachhaltig. „Um Menschen mit Demenz würdig begegnen zu können, ist es wichtig, ihr Gefühlsleben zu kennen und zu verstehen“, sagt Stefanie Weigerstorfer, Leiterin der Caritas-Servicestellen für pflegende Angehörige in Oberösterreich.

Demenz-Expertin Hildegard Nachum zeigt in ihrem Vortrag Wege auf, wie man einfühlsam mit Demenzerkrankten sprechen kann, so dass auf beiden Seiten der Stress reduziert wird und eine entspannte, wertschätzende Pflegebeziehung entsteht. So ist es wichtig, je fortgeschrittener eine Demenz ist, Gespräche auf Gefühle aufzubauen und kognitive Fragen in den Hintergrund zu stellen. Das trägt dazu bei, dass eine andere Perspektive in der Begleitung erlangt wird.

Der kostenlose Vortrag findet am Mittwoch, 24. März, von 18 bis 19.30 Uhr über Zoom statt. Anmeldung per Mail an pflegende.angehoerige@caritas-linz.at zugeschickt.

Große Nachfrage

„Aufgrund der sehr großen Nachfrage an unseren Webinaren zum Thema Validation und Demenz, erweitern wir unsere Seminare und Vorträge in diesem Bereich. Das Online-Format ist vor allem auch für jene pflegenden Angehörigen eine gute Informationsmöglichkeit, die aufgrund der Betreuungssituation das Haus nicht so leicht verlassen können“, freut sich Stefanie Weigerstorfer, dass nun noch mehr Menschen vom Expertenwissen profitieren. Neben Seminaren und Vorträgen unterstützt die Caritas-Servicestelle Menschen, die Angehörige betreuen, auch mit Beratungen, welche persönlich, telefonisch oder als Video-Beratung in Anspruch genommen werden können.


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