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LINZ. Am 24. Juni ist Tag des Handstands. Figuren kopfüber sehen aber nicht nur spektakulär aus, sie haben auch eine positive Wirkung auf unseren Körper, weiß Verena Kusen, die das Training kopfüber für sich zum (Neben)-Job gemacht hat. 

Verena Kusen hat für sich die Faszination Kopfüber entdeckt. (Foto: tvkfotografie.at)
  1 / 4   Verena Kusen hat für sich die Faszination Kopfüber entdeckt. (Foto: tvkfotografie.at)

Die 29-jährige Linzerin ist ausgebildete Poledancerin und hat dabei vor Jahren ihre Begeisterung für Figuren kopfüber entdeckt. „Egal, ob an der Polestange oder beim Yoga, das Kopfüber hat mich schon immer fasziniert. Es gibt so viele Figuren und Übergänge, mit denen man experimentieren kann“, erzählt Verena Kusen.

Training für den ganzen Körper

Was dabei herauskommt, sieht aber nicht nur toll aus, es hat auch eine positive Wirkung auf den Körper. „Mit Umkehrhaltung bzw. Inversion sind Übungen gemeint, bei denen das Herz höher ist als der Kopf, der Körper steht dann kopfüber“, erklärt die Linzerin. Da­runter fallen nicht nur Hand- oder Kopfstand, sondern etwa auch schon der herabschauende Hund im Yoga.

„Das Besondere am Upsidedown ist, dass es ein Ganzkörper-Training ist. Denn um die Balance in Kopfstand und Co halten zu können, braucht es eine stabile Körpermitte, also Bauchmuskeln, und eine gute Körperspannung bis in die kleine Zehenspitze. Durch die gesteigerte Durchblutung wird das Gehirn mit frischem Sauerstoff versorgt; das bringt nicht nur mehr Konzentration und Energie, sondern auch mehr Fokus im Alltag“, weiß die 29-Jährige: „Es ist ein richtiger Frischekick.“

Eigenes Online-Training entwickelt

Um selbst Unterarmstand, Armbalances und Co zu lernen, hat Verena Kusen stundenlang unterschiedlichste Übungen ausprobiert. „Ich fand zwar einzelne Videos und Übungen, jedoch ohne Warm-up/Cool-down, keine Kombination aus Technik und Kraftaufbau. Dieses Recherchieren und Ausprobieren entwickelte sich zu einem meiner liebsten Hobbys – aus dieser Leidenschaft ist auch mein Online-Training „findyourhandbalance„ entstanden. Ich habe alles zusammengetragen, was mir selbst dabei geholfen hat, die Figuren zu meistern.“

Das Ergebnis ist ein Online-Training aus 14 Videos und über sechs Stunden Videomaterial sowie zusätzliche Live-Classes. „Ich bin der Meinung, dass grundsätzlich jeder einen Kopfstand lernen kann, vor allem, wenn man Spaß daran hat“, ist die 29-Jährige überzeugt.


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