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LINZ. Die Sirene heult! Was ist zu tun? Weiß ich, was das Signal bedeutet? Muss ich das Haus verlassen oder schützende Räumlichkeiten aufsuchen? Der Zivilschutztag am Samstagmittag, 2. Oktober, soll der Bevölkerung die Bedeutung der Sirenensignale ins Bewusstsein rufen – und nicht vorrangig, wie manche fälschlicherweise glauben, die Funktionstüchtigkeit der Sirenen testen.

  1 / 2   Auch der Elektro-FI-Schutzschalter soll beim Stresstest im Haushalt überprüft werden. (Foto: OÖ Zivilschutz)

„Die Sirenen ertönen jeden Samstagmittag und werden damit ausgiebig getestet“, erklärt OÖ Zivilschutz-Geschäftsführer Josef Lindner. Viel wichtiger sei es, dass die Bedeutung der Sirenensignale der Bevölkerung ins Bewusstsein gerufen wird: „Für viele Bürger sind Katastrophenfälle wie beispielsweise Überflutungen unvorstellbar – der heurige Sommer hat aber leider viele eines besseren belehrt. Und für genau solche Notsituationen brauchen wir unser Alarmierungssystem.“

Die zu treffenden Maßnahmen hängen von der Art des Katastrophen-Ereignisses ab. Die erste und wichtigste Maßnahme aber ist: Sobald man ein Sirenensignal hört – egal welches –, Radio einschalten! So erhält man Infos und Handlungsweisungen der Behörden im Ernstfall.

Bereits seit 1998 findet in Österreich die jährliche Sirenenprobe statt - immer am ersten Samstag im Oktober.

Am Samstag, 2. Oktober, ertönen ab 12 Uhr die vier Zivilschutz-Sirenensignale im Viertelstunden-Abstand:

1. Sirenenprobe für 15 Sekunden

2. Warnung: 3 Minuten gleichbleibender Dauerton: Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt wird. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten

3. Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton: Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten

4. Entwarnung: 1 Minute Dauerton: Ende der Gefahr. Dennoch müssen weiterhin die Durchsagen im Radio beachtet werden, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann. 


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