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OÖ. Draußen ist es kalt, drinnen läuft die Heizung auf Hochtouren: Der Kontrast setzt der Haut gehörig zu – sie wird trocken und rissig. Doch mit ein paar Tricks lässt sich der wichtige Schutzfilm der Haut bewahren. 

 (Foto: AXL/Shutterstock.com)
(Foto: AXL/Shutterstock.com)

Die Haut fühlt sich wie ausgetrocknet an und rund um das Nagelbett können sogar schmerzhafte Risse entstehen. Zusätzlich kann ein quälendes Ekzem aufpfropfen. „Damit so etwas gar nicht passiert, muss der Fettsäureschutzmantel der Haut geschützt werden“, sagt Johannes Neuhofer, Fachgruppenvertreter für Haut- und Geschlechtskrankheiten in der Ärztekammer für OÖ. Dazu dienen alle möglichen Cremen, die der Haut wieder Feuchtigkeit schenken.

Tipps für den Alltag

Es gibt aber auch tägliche Begleiter, die die Haut austrocknen können: Desinfektionsmittel zählen dazu. Weil in Zeiten wie diesen aber niemand darauf verzichten sollte, wäre es allerdings wichtig, darauf zu achten, dass die Desinfektionsflüssigkeit schützende Mittel enthält.

Auch bei der Körperreinigung kann man einiges richtig und falsch machen. So rät Neuhofer, keine Seifen zu verwenden, da diese entfetten. Empfehlenswert seien sogenannte Syndets, waschaktive Substanzen, die etwa im Fachhandel angeboten werden. Wer im Winter dazu neigt, heißer zu duschen, sollte zumindest am Schluss einmal kalt nachduschen. „Das fördert nicht nur die Regenerationskraft der Haut, sondern wirkt auch juckreiz- und entzündungshemmend“, erklärt Neuhofer.

Wer gerne die Sauna aufsucht, sollte nicht gleich danach unter die Dusche springen, denn da sei der Fettsäureschutzmantel flüssig wie zerlassene Butter und lasse sich leicht abduschen, so Neuhofer. Besser sei, zuerst an die frische Luft zu gehen. Dadurch wird die oberste Fettschicht wieder stabilisiert. Grundsätzlich gilt: mit dem Handtuch zart abtrocknen, anstatt stark abzureiben.


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