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Ärztlicher Direktor des KUK zum Transplant-Referent der Region Nord bestellt

Nora Heindl, 12.04.2022 10:35

LINZ. Organspenden sowie das Transplantieren von Organen sind eine wichtige Voraussetzung für die Rettung von schwerkranken Menschen bzw. für eine Verbesserung ihrer Lebensqualität. Um Transplantationsmedizin flächendeckend und hochqualitativ anzubieten, ist Österreich in fünf Regionen aufgeteilt. Zum Transplantreferent der Region Nord (Oberösterreich) wurde kürzlich Karl-Heinz Stadlbauer, Ärztlicher Direktor des Kepler Universitätsklinikums, bestellt.

Karl-Heinz Stadlbauer, Ärztlicher Direktor des Kepler Universitätsklinikums (Foto: Dominik Derflinger / OÖG / KUK)

„Die Transplantationsmedizin begleitet mich seit Beginn meiner Tätigkeit als Arzt. Ich freue mich daher, diese Agenden von meinem Vorgänger Udo Illievich übernehmen zu dürfen und durch meine Tätigkeit die lokalen Transplantationsbeauftragten und Transplantationskoordinatoren in Oberösterreich zu unterstützen“, sagt Stadlbauer.

Lokale Transplantationsbeauftragte (LTXB) werden bereits seit 2009 in ausgewählten Krankenanstalten eingesetzt. Sie stehen als Ansprechpersonen für alle Fragen rund um die Organspende zur Verfügung und steigern als Mitarbeitende in den relevanten intensivmedizinischen Abteilungen das Bewusstsein für diese Therapieform. Die LTXB verfügen über spezifische Kenntnisse in den Bereichen Spenderidentifizierung und Spendermanagement und geben ihr Wissen an ihre Kollegen weiter.

„Eine Organspende verdient mehr Wertschätzung und ist das größte Geschenk, das ein Mensch an einen anderen Menschen weitergeben kann. Bei der Gemeinschaftsaufgabe Organspende sind die Krankenhäuser unsere wichtigsten Partner. Hinter allen unseren Bemühungen steht das Anliegen, die Organspende gemeinsam mit den Partnern zum Wohle der Menschen zu fördern. Umso mehr freut es mich, dass Dozent Karl-Heinz Stadlbauer zum neuen Transplant-Referenten der Region Nord bestellt worden ist und ich wünsche dafür alles Gute“, gratuliert Gesundheitslandesrätin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.


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