Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Blackout, Lieferengpässe − ein Notfall-Package an Medikamenten sollte man laut Ärztekammer OÖ immer vorrätig zu Hause haben.

Die Ärztekammer OÖ rät zu einem Vorrat an Medikamente. (Foto: Goffkein/stock.adobe.com)
Die Ärztekammer OÖ rät zu einem Vorrat an Medikamente. (Foto: Goffkein/stock.adobe.com)

Zu Coronazeiten gab es zwar mehrere Lockdowns, die Apotheken waren aber immer geöffnet. Bei einem Blackout sieht die Sache anders aus: Nichts geht mehr. Die Registrierkassa kann nicht mehr öffnen, keinen Beleg drucken und die automatisch öffnende Eingangstür funktioniert auch nicht. Selbst die Lkw, die sonst für Nachschub sorgen, stehen durstig an den Tankstellen, weil die Zapfanlage keinen Tropfen Treibstoff hergibt. Das ist laut Katastrophenschutz ein plausibles Szenario. Und genau davor sollte man sich schützen. „Von den Medikamenten, die man jeden Tag braucht, sollte man so viel zu Hause haben, dass man damit einen Monat auskommt“, sagt Holger Grassner, Referent für Hausapotheken in der Ärztekammer für OÖ.

Das hat nicht nur wegen eines Blackouts Sinn. Denn bei Arzneimitteln kommt es auch immer häufiger zu Lieferausfällen und Engpässen. „Darüber hinaus liegt das Haltbarkeitsdatum der Medikamente zumeist bei ein bis zwei Jahren“, weiß der Allgemeinmediziner.

Problematischer ist das bei zu kühlenden Medikamenten – wie etwa Insulin. Hier rät Grassner zu einer Akku-Kühlbox, die sich per Solarpaneel aufladen lässt.

Produkte, die man immer zu Hause haben sollte, sind etwa:

– Schmerz- und fiebersenkende Mittel: etwa Voltaren bzw. Novalgin (bei Unverträglichkeit von Voltaren) und Aspirin

– Breitbandantibiotikum: zum Beispiel Augmentin (auf Unverträglichkeiten achten)

– Augentropfen: etwa Gentax

– Durchfallmedikament: unter anderem Imodium

– Wundversorgung: Desinfektionsmittel, Wundauflage und Verbandsmaterial

– Antiallergikum: etwa Ceterizin

– Hautsalbe: empfehlenswert ist beispielsweise Elocon; das hilft bei Ausschlag und juckenden Erkrankungen

– Antiasthmatikum: Sultanol; wichtig auch für Personen, die kein Asthma haben (infektinduziertes Asthma)


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Allergien bei Kindern: Welche Behandlung helfen kann

Allergien bei Kindern: Welche Behandlung helfen kann

LINZ. Wenn Allergien Kinder beim Spielen, Lernen oder Sport einschränken, kann eine Hyposensibilisierung helfen. Zwei Kinderärztinnen des Ordensklinikums ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Spieletipp: Schnappt Hubi!

Spieletipp: "Schnappt Hubi!"

OÖ. Schon wieder hat Hubi, das kleine Gespenst, heimlich Leckerbissen geklaut! Schaffen es nun die Hasen und Mäuse, Hubi im Spukhaus zu fangen? ...

Tips - total regionalAnzeige
Tips-Tierecke: Miso und ihre sechs Gefährtinnen suchen ein Zuhause

Tips-Tierecke: Miso und ihre sechs Gefährtinnen suchen ein Zuhause

LINZ. Sieben etwa sechs Monate alte weibliche Ratten suchen ein dauerhaftes Zuhause. Die Tiere wurden in einer Transportbox vor der Adresse der ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Selbst zocken und Streamer treffen: Die Streaming Area bei der Tips Game.On

Selbst zocken und Streamer treffen: Die Streaming Area bei der Tips Game.On

LINZ. Gaming ist längst mehr als nur vor dem Bildschirm zu sitzen. Es geht um Community, Unterhaltung, Kreativität und darum, gemeinsam besondere ...

Tips - total regionalIsabella Heinzl
Die Gaming-Szene aus OÖ: Von E-Sport bis Spieleentwicklung

Die Gaming-Szene aus OÖ: Von E-Sport bis Spieleentwicklung

LINZ. Bei der Tips Game.On powered by LIWEST am 7. November in den Linzer Promenaden Galerien stehen neben Turnieren und Spielstationen auch ...

Tips - total regionalIsabella Heinzl
Klaus Bekker App: Familienfreundliche Hörbücher jetzt auch in OÖ

Klaus Bekker App: Familienfreundliche Hörbücher jetzt auch in OÖ

OÖ. Kindergeschichten gibt es reichlich, solche, die Eltern beim Mithören nicht nach zehn Minuten den Raum verlassen lassen, deutlich seltener. ...

Tips - total regionalAnzeige
Weitere Beiträge