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LINZ. Julian le Play macht auf seiner Unplugged-Tour am Donnerstag, 19. März, im Brucknerhaus Station. Zu hören gibt's seine besten Songs der letzten fünf Alben in neuen, reduzierten Arrangements, ummantelt von Geschichten und Anekdoten. 

 (Foto: Florian Moshammer)
(Foto: Florian Moshammer)

„Diese Shows, aus denen das Album entstanden ist, sind keine normalen Konzerte“, ist der Wiener Songwriter überzeugt, „es ist viel eher eine kleine Reise in drei Akten. Ich nehme die Menschen durch meine Songs mit in die drei großen Kapitel des Lebens: Das Suchen, das Finden und das Loslassen.“

Er ist sich sicher: „Die Leute kommen mit ihren eigenen Lebensgeschichten in diese Theaterhäuser. Sie sind selbst Suchende, Findende oder Loslassende. Müssen sich vielleicht gerade von jemandem verabschieden, haben ein neues Glück gefunden oder sind auf der Suche; nach sich, einem Zuhause, einer Liebe“, resümiert Julian le Play seine unplugged-Konzerte.

Auch er selbst teilt auf der Bühne erstmals intime Einblicke und Anekdoten zu seinen Songs. „Das schafft eine Connection zum Publikum, die ich in 15 Jahren auf der Bühne so noch nie erlebt habe.“

Ein Best-of der letzten zehn Jahre

Dieser Atmosphäre ist ein Album entsprungen, das für den Wiener weit mehr ist als ein klassisches Unplugged-Projekt. Vielmehr präsentiert Julian Le Play einen Verstärker für die innere Stimme – seiner eigenen und jener des Publikums. 

Auf den vier Seiten der LP finden sich dabei Highlights aus fünf Alben – die jeweils zu einem der großen Kapitel passen: Hits wie „Zugvögel“, „Hellwach“ und „Millionär“ begleiten in Kapitel 1 das Suchen – ob nach sich selbst, nach anderen Menschen, oder auch einem Zuhause. 

Songs wie „Tabacco“, „Rollercoaster“ oder „Mein Anker“ erinnern in Kapitel 2 an die Wärmebeim Finden und beim Ankommen. Bei sich selbst, einem Menschen, einem partner in crime. 

Was es heißt, loszulassen, spiegelt sich im letzten Kapitel der LP wider. Titel wie „Sterne“ oder „Sonne und Mond“ laden ein, sich ein paar Momente lang der Melancholie hinzugeben. Und vielleicht auch zu erfahren: So befreiend kann es sein, ein paar Tränen zuzulassen. Bis „le play unplugged“ mit „Bergauf“ in purer Aufbruchsstimmung mündet – und man sich auf voller Lautstärke darüber freuen darf, wie wundervoll dieses Leben doch ist

„Letztendlich geht es für jede:n von uns um diese Umbrüche“, ist le Play überzeugt. „Wir suchen etwas. Wir finden etwas – und weil das Leben ein ständiger Wandel ist, müssen wir auch loslassen.“ Er weiß aus eigener Erfahrung: „Je mehr man akzeptiert, dass das Leben ein ewiger Kreislauf ist, desto glücklicher kann man sein.“


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