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LINZ. Im Stadtteil Keferfeld/Oed wurden eine Mess-Station und Mücken-Fallen aufgestellt, um das Vorkommen der asiatischen Tigermücke in Linz zu beobachten. Die Tigermücke kann mehrere Krankheiten wie etwa das Dengue-Fieber übertragen.

In Linz wurde eine Mess-Station für die asiatische Tigermücke aufgestellt. (Foto: saccobent/stock.adobe.com)

Die asiatische Tigermücke wird als blinder Passagier in Flugzeugen und Frachtschiffen nach Europa eingeschleppt und breitet sich so auch in Österreich zunehmend aus. In Linz wurden bereits mehrere Exemplare der Stechmücke nachgewiesen.

Im Linzer Stadtteil Keferfeld/Oed wurden deshalb eine Mess-Station und Mücken-Fallen aufgestellt. Das Monitoring soll dabei helfen, die Verbreitung der Mücke einzudämmen. „Das Monitoring ist ein wesentliches Instrument im Kampf gegen die Ausbreitung der Tigermücke und hilft, das Vorhandensein von Krankheitserregern in den Stechmücken rechtzeitig zu erkennen“, sagt Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Die von der Tigermücke ausgehende Bedrohungslage hierzulande werde aber als sehr gering eingeschätzt.

Wie man der Tigermücke entgegenwirken kann

Die tagaktiven Tigermücken zeichnen sich durch ihre auffällige Schwarz-Weiß-Musterung aus und ist kleiner als die heimischen Mückenarten. Sie bevorzugen stehendes Wasser als Brutstätte, wie zum Beispiel in Blumentöpfen, Regentonnen oder Wasserauffangbehältern. Um ihre Ausbreitung aufzuhalten, sollten deshalb Wasseransammlungen im und um das Haus überprüft und ausgeleert werden. Ist das nicht möglich, sollten Behälter wie zum Beispiel Regentonnen abgedeckt werden.

Um Mückenstiche zu vermeiden, sollten Mückennetze und Sprays verwendet sowie lange Kleidung getragen werden.

Außerdem betreibt die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) die App „Mosquito Alert“, wo Bürger Fotos einsenden und Informationen über das Vorkommen der Tigermücke bereitstellen können. Die eingesendeten Fotos werden von Experten begutachte und die Funde auf einer öffentlich zugänglichen Karte angezeigt.


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