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LINZ. Wer auf Nummer sicher gehen und seine frisch gesammelten Pilze vor dem Verzehr überprüfen lassen möchte, kann die kostenlose Pilzberatung der Stadt Linz nutzen. Von 18. August bis 30. Oktober stehen jeweils Montag und Donnerstag Experten mit Rat zur Seite.

 (Foto: Evelyn Kobben/stock.adobe.com)
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Immer von 8 bis 10 Uhr montags und donnerstags kann man sich im Neuen Rathaus (Geschäftsbereich Gesundheit und Sport, Lebensmittelaufsicht und Veterinärwesen) beraten lassen.

Es wird ersucht, nur frische, ganze Fundstücke inklusive Stiel zur Bestimmung mitzubringen, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen.

„Im Zweifel absichern lassen“

„Gerade zur Hauptsaison zieht es viele zum Schwammerlsuchen in die Wälder. Damit der Genuss nicht zur Gefahr wird, bieten wir seit Jahren ein kostenfreies Beratungsangebot an, das Sicherheit schafft. Es ist klug, sich im Zweifel fachlich absichern zu lassen – eine kurze Beratung kann im Ernstfall Leben retten“, lädt Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) ein, das Angebot zu nutzen.

Mykologe Albert Kapun erläutert und rat Pilzsammlern: „Die Beratung dauert etwa 15 Minuten – eine wertvolle Zeit, in der wir die Exemplare begutachten und feststellen können, ob der Pilz genießbar ist oder nicht. Nicht nur von Haus aus giftige Pilzfunde sind ungenießbar, sondern auch solche, die noch unreif oder alt und faulig sind, sind nicht zum menschlichen Verzehr empfohlen. Besser ist, unvollständige, unreife sowie alte, verwurmte oder zu schwammige Pilze gleich im Wald zu lassen. Damit ist nicht nur Sicherheit, sondern ebenso ein sorgsamer Umgang mit den Pilzen gegeben.“

Pilzinteressierten bietet auch die Mykologische Arbeitsgemeinschaft im Biologiezentrum, Johann-Wilhelm-Klein-Straße 73, 4040 Linz, Pilzbestimmungsabende und Pilzexkursionen an. Für Notfälle steht der Vergiftungsnotruf: +43 1 4064343 zur Verfügung.


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