Tips-Tierecke: Streunerkatzen suchen Unterstützung
LINZ. Nicht alle Katzen im Tierheim suchen Nähe und Streicheleinheiten – immer wieder werden auch verwilderte Streunerkatzen aufgenommen, die an ihren bisherigen Plätzen nicht mehr geduldet werden oder mit Artgenossen in Konflikt geraten sind. Für diese Katzen werden ruhige Plätze mit Futter- und Unterschlupfmöglichkeiten gesucht, etwa auf Bauernhöfen, bei Firmen oder in großen Gärten.

Viele dieser Tiere sind unkastriert und folgen ihrem natürlichen Fortpflanzungstrieb, was häufig zu Revierkämpfen. Gerade deshalb ist die Kastration ein entscheidender Schritt: Sie hilft nicht nur, die Population einzudämmen, sondern sorgt oft auch für mehr Ruhe und bessere Verträglichkeit unter den Tieren. Wer bereits Streunerkatzen füttert und unsicher ist, ob diese kastriert sind, sollte nicht zögern, sich rechtzeitig – besonders vor dem Frühjahr – an einen Tierschutzverein zu wenden. So kann verhindert werden, dass sich die Zahl der heimatlosen Katzen weiter erhöht.
Ruhige Plätze mit Futter
Doch auch für bereits verwilderte Katzen gibt es Lösungen: Nicht jede Katze wird jemals ein Schmusetiger – und das ist völlig in Ordnung. Für diese Tiere werden immer wieder ruhige Plätze mit Futter- und Unterschlupfmöglichkeiten gesucht, etwa auf Bauernhöfen, bei Firmen oder in großen Gärten. Wichtig ist dabei das Verständnis, dass diese Katzen meist auf Distanz bleiben, aber dennoch auf unsere Unterstützung angewiesen sind.


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