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OÖ. Wer den Begriff „24-Stunden-Betreuung“ hört, denkt oft an eine Person, die rund um die Uhr arbeitet. Das stimmt natürlich nicht. Auch Personenbetreuer benötigen Pausen und Ruhezeiten. Gemeint ist vielmehr, dass Hilfe dann zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird.

Viktoria Tischler, Fachgruppenobfrau Personenbetreuung und Personenberatung, Berufsgruppensprecherin OÖ Personenbetreuung (Foto: WKO OÖ)

Es gibt unterschiedliche Modelle der Unterstützung. Diese kann auch stunden- oder tageweise in Anspruch genommen werden – je nach persönlicher Situation. Deshalb sprechen viele Vermittlungsagenturen von der „1- bis 24-Stunden-Betreuung“. Während bei einer klassischen 24-Stunden-Lösung die Betreuungskraft im Haushalt der betreuten Person lebt, ist bei einer stundenweisen Unterstützung kein eigenes Zimmer als Rückzugsort erforderlich. Dadurch lässt sich die Betreuung flexibel an die jeweilige Lebenssituation anpassen.

Flexible Betreuung nach individuellem Bedarf

Da Personenbetreuer in Österreich selbstständig tätig sind, können sie den zeitlichen Umfang ihrer Leistungen eigenverantwortlich gestalten, unabhängig von strengen Arbeitszeitregeln. Das schafft Flexibilität, um auf Bedürfnisse der betreuten Personen und Angehörigen einzugehen.Welche Form der Unterstützung sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab: Wie selbstständig ist die betreute Person? Welche Aufgaben sollen übernommen werden? Wie stark möchten Angehörige eingebunden werden? Deshalb lohnt sich eine individuelle Beratung bei qualifizierten Vermittlungsagenturen. Oft zeigt sich dabei, dass bereits wenige Stunden Unterstützung pro Woche den Alltag deutlich erleichtern.

Wer sich über die Möglichkeiten der 24-Stunden-Betreuung informieren möchte, findet umfassende Informationen unter daheimbetreut.at oder im aktuellen Guide, der kostenlos bei der WKOÖ unter pb@wkooe.at oder telefonisch unter 05 909094145 angefordert werden kann.


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