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Kunstturnen: Männlicher Olympiatraum platzte, Rio 2016 für Damen in Reichweite

Reinhard Spitzer, 29.10.2015 13:41

LINZ/LASBERG. Mit einer großen Enttäuschung endete für Österreichs Kunstturner die Weltmeisterschaft im schottischen Glasgow.

  1 / 2   Noch im Quali-Rennen für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio sind Lisa Ecker (Askö Kleinmünchen, Bild) und ihre Teamkolleginnen. Fotos: ÖFT

Das Trio Fabian Leimlehner (Sportunion WimbergerHaus Lasberg), Lukas Kranzlmüller (ÖTB Turngemeinde Jahn Linz Lustenau) und der Steirer Vinzen Höck sind aus dem Rennen für einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. Überraschend schaffte es Österreichs Team bei der WM nicht unter die besten 48 der 87 teilnehmenden Nationen. 81.130 Mehrkampfpunkte eines der drei Turner hätten gereicht, um weiter dabei zu sein. Diese Marke wurde heuer von Leimlehner, Kranzlmüller und Höck bereits mehrfach überboten. Als es um die Wurst ging, schlichen sich unüblich viele Fehler ein. „Konkrete Erklärung habe ich noch keine, wir waren ausgezeichnet vorbereitet. Es muss an der Psyche gescheitert sein“, befürchtet der österreichische Nationaltrainer Petr Koudela.

Als 30. an den Ringen die beste Einzelgeräte-Platzierung erreichte der erst 19-jährige amtierende Junioreneuropameister Vinzenz Höck aus Graz.

Damenteam bleibt auf Kurs

Deutlich erfreulicher ist die Situation für das Damenteam. Mit ihren hervorragenden Leistungen bei den Weltmeisterschaften in Glasgow sowie im September in Stuttgart (Rhythmische Gymnastik) hielten Lisa Ecker von der Askö Kleinmünchen und Elisa Hämmerle (Vorarlberg) beziehungsweise Nicol Ruprecht (Tirol) Rot-Weiß-Rot im Rennen um Olympiastartplätze. Das entscheidende Qualifikationsturnier „Olympic Test Event“ steigt von 16. bis 24. April 2016 in Rio.


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