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HINTERSTODER. Zum bereits neunten Mal seit 1986 macht der FIS Audi Weltcup der Alpinen in Hinterstoder Station. Die besten Skiherren des Planeten duellieren sich am 27./28. Februar 2016 in Super G und Riesentorlauf.

Für den Schiklub Steyr fährt Thomas Mayrpeter ab. Fotos: GEPA (2), Land OÖ/Schauer
  1 / 3   Für den Schiklub Steyr fährt Thomas Mayrpeter ab. Fotos: GEPA (2), Land OÖ/Schauer

Seit der Premiere 1986 trugen sich Allzeitgrößen des Alpinen Skisports in die Siegerlisten ein (siehe Kasten). Zwei oberösterreichische Lokalmatadore wollen sich Ende Februar von ihrer besten Seite zeigen.

Kriechmayr und Mayrpeter

Bereits fünf Mal unter die besten Sieben im Weltcupzirkus schaffte es Vincent Kriechmayr aus Gramastetten. Beispielsweise nur dem Norweger Kjetil Jansrud musste sich der 24-jährige (TVN Sparkasse Wels) als Zweiter beim Super G in Kvitfjell am 8. März 2015 geschlagen geben.

Zweites brandheißes Eisen im oberösterreichischen Feuer ist Thomas Mayrpeter vom Schiklub Steyr. Als bisher größte Erfolge weist der 23-Jährige Steyrer Gold im Super G und Abfahrts-Silber bei der Juniorenweltmeisterschaft 2013 im kanadischen Le Massif aus.

Auf die Rennsieger von Hinterstoder wartet jeweils ein Preisgeld von 41.500 Euro. Insgesamt sind die beiden Bewerbe mit 220.000 Euro dotiert. Beste Aussichten also auch für den vierfachen Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher, sein Barvermögen spürbar zu vergrößern.

Direktor und Namensgeber

Die bekannt selektive Strecke trägt den Namen des Abfahrtsweltmeisters von 2001 in St. Anton/Arlberg. Hannes Trinkl aus St. Pankraz steuert auf ein besonderes und arbeitsreiches Erlebnis zu. Als FIS-Renndirektor und Pistenchef am 28./29. Februar bestreitet der 47-Jährige ein Heimspiel in doppelter Hinsicht. „Der Super G in Hinterstoder zählt zu den schwierigsten im Weltcup. Bei den Riesentorläufen nennt man uns in einem Atemzug mit Adelboden oder Alta Badia“, frohlockt Gerald Hackl. Der OK-Chef vom SC Raika Hinterstoder setzt auf ein bewährtes Team, das prominente Verstärkung bekam. Eveline Rohregger, Tochter von „Weltcupvater“ Rudi und ehemalige Spitzenrennläuferin mit einer WM-Teilnahme 2003 in St. Moritz, folgt als Rennleiterin Karl Reisenbichler nach, der diese Arbeit 2011 erledigte.

Großer Wirtschaftsfaktor

Die besondere wirtschaftliche Bedeutung der Weltcuprennen in Hinterstoder betonen Landeshauptmann Josef Pühringer sowie Wirtschafts- und Sportlandesrat Michael Strugl. „Wir präsentieren uns gerne als Sport- und Tourismusland und legen großen Wert darauf, als professioneller und freundlicher Gastgeber wahrgenommen zu werden.“

Weihnachten und Weltcup

„Pro Renntag erwarten wir wie schon vor fünf Jahren bis zu 15.000 Zuschauer. Um diese Marke zu erreichen, müssen uns auch die wintersportbegeisterten Fans mit ihren Weihnachtswünschen unterstützen. Auch ein Ticket für den Skiweltcup ist ein schönes Geschenk“, ruft OK-Medienbetreuer Herwig Grabner Christkind und Weihnachtsmann mit Nachdruck in Erinnerung.

Nähere Infos und Kartenservice: www.weltcup.at


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