Faustball: Neuer Herren-Teamchef soll Lücke zu zwei Topnationen schließen
LINZ/URFAHR/UNTERWEITERSDORF. Der große Favorit setzte sich im Rennen um den Cheftrainerposten bei Österreichs Herrennationalmannschaft durch. Martin Weiß folgt auf den nach der WM 2015 in Argentinien zurückgetretenen Winfried Kronsteiner.

Eine unbekannte Größe im Faustballgeschäft ist der 38-Jährige nicht. Für seinen Stammverein FBC ABAU Linz Urfahr bestritt der Unterweitersdorfer rund 700 Bundesligaspiele, holte 15 nationale Meistertitel sowie den Welt- und Europapokal auf Klubebene. Als langjähriger Fixstern im Angriff des rotweißroten Teams absolvierte Weiß 111 Länderspiele und darf sich Weltmeister 2007 und dreifacher Europameister nennen.
Erstes Ziel Heim-EM 2016
Seine Erfahrungen als erfolgreicher Trainer der Bundesligadamen von FBC ABAU Linz Urfahr kann der studierte Sportwissenschafter erstmals bei der Heimeuropameisterschaft im heurigen August in Grieskirchen verwerten. „Gerade vor heimischem Publikum wollen wir auf jeden Fall den Finaleinzug schaffen. Unsere Spieler haben genügend Qualität, dieses Ziel zu erreichen. Wir werden diesmal alles dafür tun, dass auch die erfolgreiche Umsetzung gelingt“, soll der neue Cheftrainer die derzeitige Lücke zu den Topnationen Deutschland und Schweiz schließen oder zumindest kleiner machen.
Als neuer Herrencheftrainer will Martin Weiß besonders eng mit dem Nachwuchsverantwortlichen Klemens Kronsteiner zusammenarbeiten. www.oefbb.at


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