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LINZ/OÖ. Auf seine bereits dritte Teilnahme bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Kona auf Hawaii steuert Stefan Leitner (Union Sport Linz) zu.

180 Radkilometer spult Stefan Leitner bei der Ironman-WM ab. Fotos: Leitner
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Seinen bisher letzten WM-Auftritt 2014 beendete der 36-Jährige als bester Österreicher. Heuer will der Triathlet die Nummer eins unter den rotweißroten Amateuren sein. Also jenen WM-Teilnehmern, die ihr Geld nicht mit dem Sport verdienen, sondern tief in die eigene Tasche greifen, um diesen halbwegs professionell ausüben zu können.

„Wie Fußball mit Beckham“

Um für den nächsten Karrierehöhepunkt gewappnet zu sein, setzte Stefan Leitner mehrmals wöchentlich ab 5.30 Uhr zu Laufeinheiten an und zog spätabends noch einige Längen im Schwimmbecken. „Hawaii ist das Mutterland des Ironman, dort starten die Weltbesten. Mit David Beckham Fußball zu spielen, ist unmöglich. Im Triathlon kannst du dich mit den Besten messen“, betreibt der Inhaber einer Sport- und Eventagentur „seinen“ Sport aus purer Leidenschaft.

Den letzten Schliff für die WM holte sich Leitner bei einem zweiwöchigen intensiven Trainingslager auf Mallorca.

Sechs Oberösterreicher

Die Herausforderungen bei der Weltmeisterschaft am Samstag, 8. Oktober, sind riesengroß und ringen allen Athleten gehörigen Respekt ab. Auf dem Programm stehen 3800 Meter Schwimmen im unruhigen Pazifik, 180 Kilometer auf dem Rad gegen die berüchtigten Winde auf Hawaii und als Abschluss der Marathon über die volle Distanz von 42,195 Kilometer. Weitere Ironman-Teilnehmer aus Oberösterreich sind Dominique Lothaller (Laufgemeinschaft Kirchdorf), Christian Auer (TriPower Freistadt), Christian Bruckner (Union TriaTeam Wallsee), Adolf Stöger (Sportunion Gmunden) und Leitners Vereinskollege Bernhard Goll.


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