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Sportland OÖ Strategie 2025: Sport und Bewegung sollen sich in den Köpfen verankern

Reinhard Spitzer, 17.12.2016 17:19

Voll angelaufen ist die Umsetzung der am 8. Februar vorgestellten Sportstrategie Oberösterreich 2025. Die Verantwortlichen arbeiten intensiv an den 150 Einzelmaßnahmen in 35 Paketen und acht Handlungsfeldern.

Vorweihnachtsstimmung: Landesrat Michael Strugl, Karate-Lady Bettina Plank, Sportunion-Präsident Franz Schiefermair, Kanutin Viktoria Schwarz, Handbiker Walter Ablinger, ASVOÖ-Präsident Herbert Offenberger, Para-Kanute Markus „Mendy“ Swoboda, Präsident Fritz Hochmair (Askö OÖ) und Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer (v. r.) Foto: Land OÖ/Plohe

Mit der Botschaft „Dein Leben. Dein Sport. Es ist deine Zeit“ hat die Strategie eine klare Vision, die doppelt unterstreicht, dass der Breiten- und Spitzensport starke und nachhaltige Unterstützung erhalten. „Auf großes Interesse stößt unser Zukunftspaket auch beim Bund und in anderen Bundesländern. Heuer setzten wir bereits mehr als zwanzig Maßnahmen um oder begannen damit“, bilanzieren Landeshauptmann Josef Pühringer und Sportlandesrat Michael Strugl.

Noch mehr Erfolge erzielen

Entscheidend ist, dass sich nachhaltig eine starke Sport- und Bewegungskultur in den Köpfen der oberösterreichischen Bevölkerung verankert und sich die besondere Bedeutung und der hohe Stellenwert das Sports für alle Gesellschaftsbereiche verdeutlichen. „Wir wollen noch deutlich mehr Menschen bewegen, Sport zu treiben und daher in jeder Altersgruppe den Breitensport stärken“, sind sich Pühringer und Strugl einig. Abschließender Zusatz: „Außerdem wollen wir unsere Talente fördern und zum Leistungs- und Spitzensport begleiten, um noch mehr oberösterreichische Erfolge zu ermöglichen.“ Dabei kann sich bereits die Jahresbilanz 2016 zum Stichtag 14. Dezember sehen lassen. Von internationalen Großereignissen brachten Oberösterreichs sportliche Aushängeschilder zwei Paralympics-Silberne, 26 WM- (8/7/11) und 17 EM-Medaillen (5/2/10) nach Hause. Fünf WM- und vier EM-Goldene eroberten die Junioren. Darüber hinaus stehen insgesamt 162 Staatsmeistertitel zu Buche.

Fünf Gestaltungsprinzipien

Maßgeblich bei der Umsetzung sind jene fünf Gestaltungsprinzipien, die sich das Sportland Oberösterreich für die Arbeitsphase selbst auferlegte: Vernetzen und beteiligen, vereinfachen und deregulieren, Nachwuchsarbeit stärken und Trainerarbeit forcieren, Bewegungsoffensive im Breitensport und Qualitätsoffensive im Spitzensport sowie Internationalisierung.

Olympiazentrum bis 2020

In ihren Vorbereitungen auf die Olympischen Sommerspiele 2020 in der japanischen Metropole Tokio können die aktuell 105 Kaderathleten weiterhin auf die Möglichkeiten des Olympiazentrums Sportland Oberösterreich vertrauen. Als eines von sechs Zentren neben Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Salzburg und Wien wurde das in Linz als „Leuchtturm für den Spitzen- und Leistungssport“ für weitere vier Jahre bis 31. Dezember 2020 zertifiziert. „Das ist eine große Auszeichnung für uns“, betonte Landesrat Michael Strugl nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Österreichischen Olympischen Comité.

Vorgaben in sechs Bereichen

Um das „Pickerl“ zu bekommen, musste auch der Standort Linz die Vorgaben in sechs Kernbereichen punktgenau erfüllen: Sportwissenschaft/Biomechanik, Sportpsychologie, Physiotherapie/Massage, Ernährungswissenschaft und Karriereplanung. Derzeit ist das Olympiazentrum aber eine Baustelle. Der am 1. August gestartete Ausbau mit neun Millionen Euro Investitionsvolumen ist für Frühjahr 2018 geplant. „Unsere Sportler verfügen dann genau zwei Jahre vor Tokio eine perfekte Umfeldbetreuung“, ist Strugl überzeugt. Nähere Infos: www.sportland-ooe.at


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