Eishockey: Auftaktsieg war hartes Stück Arbeit
LINZ. Mit einem 2:1-Heimsieg nach Verlängerung startete der EHC Liwest Black Wings in die Viertelfinalserie gegen den HC Bozen Südtirol.

Die Gastgeber einigten sich auf einen Blitzstart und kamen bereits in der Anfangsphase zu tollen Einschussmöglichkeiten durch Mario Altmann und Joel Broda, der auch die schnelle Führung erzielte (4.). Wenig später musste Rick Schofield verletzt in die Kabine, womit das volle Line Up von Coach Rob Daum auch schon wieder Geschichte war.
Portion Glück war nötig
Weil sich die Black Wings von der robusten Gangart der Südtiroler nicht einschüchtern ließen und Torhüter Mike Ouzas wiederholt seine Klasse zeigte, brachten sie die knappe Führung in das zweite Drittel.
Bozen übernahm immer mehr das Kommando, mit Disziplinlosigkeiten machten sich die Heimischen das Leben zusätzlich schwer. Fast logische Folge war der Ausgleichstreffer von Reid (30.). Bei zwei Stangentreffern stand den „Stahlstädtern“ Glücksgöttin Fortuna zur Seite.
Goldtorschütze Brian Lebler
Im letzten Abschnitt fanden die Linzer besser ins Spiel, gute Einschussmöglichkeiten ließen Sebastien Piche und Dan DaSilva aber aus. Dass der Faschingssonntag doch noch ein Feiertag wurde, ging auf die Kappe von Brian Lebler, der den Krimi auf Augenhöhe mit dem erlösenden 2:1 entschied (69.).
Dienstag, 28. Februar (19.45 Uhr): HC Bozen Südtirol gegen EHC Liwest Black Wings


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