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LINZ. Offiziell das Trainerzepter bei Erstligist FC Blau-Weiß Linz übernahm Günther Gorenzel-Simonitsch. Sportvorstand David Wimleitner und Klubmanager Roland Arminger sind sich einig, dass sie mit dem 45-Jährigen den absoluten Wunschkandidaten als Nachfolger von Klaus Schmidt verpflichteten.

Nachfolger seines Landsmannes Klaus Schmid ist der 45-jährige Steirer Günther Gorenzel-Simonitsch. Foto: GEPA

„Wir wollten einen Trainer, der uns nicht nur sportlich weiterentwickelt, sondern auch den gesamten Verein nach vorne bringt. Günther deckt unser Anforderungsprofil perfekt ab und ist mit seiner wertvollen Erfahrung genau unser Mann“, bestätigt Wimleitner. Zusatz: „Ich kenne den Charakter unserer Mannschaft. Daher brauchen wir einen Mann, der den Spielern hundert Prozent abverlangt und ihnen gleichzeitig Wertschätzung entgegen bringt.“

International behauptet

Unbestritten ist auch die fachliche Qualifikation Gorenzel-Simonitschs, der seinen Vorgängen Schmidt seit 15 Jahren kennt und mit ihm beim GAK zusammen arbeitete. Als erster Österreicher schloss der Steirer 2015 den der UEFA-Pro-Lizenz entsprechenden Lehrgang „Fußball-Lehrer des Deutschen Fußballbundes“ ab – und das mit dem lupenreinen Notenschnitt von 1,0. „Damit schuf ich die Grundlage, Cheftrainer zu werden“, verweist Gorenzel auf seine Stationen als Co-Trainer bei FC Kärnten, Austria Wien, GAK, 1860 München, Rubin Kasan, Kaiserslautern und Hoffenheim. „Ich danke dem Klub, dass er mit jenes Vertrauen entgegen bringt, das ich ab der ersten Minute spürte. Mit voller Leidenschaft und all meiner Erfahrung werde ich diesen Vorschuss zurückzahlen.“ Stichwort Erfahrung: Der neue blau-weiße Chefcoach kann auf 34 Champions und Europa League Partien, intensive Arbeit mit A-Teamspielern aus 63 Nationen sowie Meistertitel und Pokalsieg in Österreich und Russland verweisen.

Glasklares System

Wer nach dem Spielsystem der „Königsblauen“ in der neuen Erstligasaison fragt, bekommt von Günther Gorenzel-Simonitsch eine klare Antwort. „Ich bin ein Verfechter der Grundhaltung, permanent zu agieren und den Gegner dauernd unter Druck zu setzen. Auf Abwarten spiele ich nicht gerne. Mit klarer Aufgabenverteilung und Struktur wollen wir immer das Heft in die Hand nehmen.“

Naturgemäß Rosen streut „Duke“, wie ihn die Fans bereits tauften, seinem neuen Arbeitgeber. „Der Verein leistete gute Arbeit. Ich sehe viel Potenzial und übernehme einen fertigen Kader bei dem ich überzeugt bin, dass er richtig zusammengestellt ist.“

http://www.blauweiss-linz.at/stahlstadtklub/


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