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Zu einem 2:0-Arbeitssieg gegen das noch punktelose Tabellenschlusslicht SKN St. Pölten mühte sich Aufsteiger LASK.

  1 / 2   Der LASK (l. Reinhold Ranftl) setzte sich nach dem Auftaktsieg gegen die Admira auch gegen St. Pölten durch. Foto: GEPA

Die ersten Möglichkeiten vor 5271 Fans in der bis auf den Gästesektor ausverkauften TGW Arena Pasching hatten freilich die Gäste. Der Finne Roope Riski traf aus aussichtsreicher Position das Tor nicht (3.), zwei Minuten später kam der Deutsch-Amerikaner Devante James Parker zu kurz. Cheftrainer Oliver Glasner forderte seine Spieler zu mehr Aggressivität auf, wenig später schlug es auch schon im Gehäuse der Niederösterreicher ein. Rene Gartler versenkte per Kopf eine Freistoßflanke von Peter Michorl zu seinem ersten Saisontreffer (10.).

Starker LASK-Schlussmann

In Schockstarre verfiel St. Pölten dennoch nicht. Mit einer starken Parade machte Torhüter Pavao Pervan einen Distanzkracher von Parker unschädlich und ließ sich auch bei einem Versuch von Riski nicht überraschen. Dann fast das 2:0, doch ein sehenswerter Volley von Bruno strich knapp am Kasten von Christoph Riegler vorbei. Kurz vor der Pause brachte der Senegalese Babacar Diallo einen Kopfball nicht zum Ausgleich unter, der zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdient gewesen wäre.

Unangenehmer Gegner

Die erste Duftmarke im zweiten Durchgang setzten die Gastgeber. Rajko Rep setzte das Rund nach einem Zuspiel von Bruno neben das Eckige (48.). Ein Parker-Warnschuss strich knapp an der Torstange vorbei (58.), Augenblicke später brachte Glasner Alexander Riemann für Bruno. An der Charakteristik der Partie änderte sich aber nichts. Der LASK mühte sich nach Kräften, St. Pölten blieb ein unangenehmer und stets gefährlicher Gegner.

Backofen TGW Arena Pasching

Die Spieler beider Teams mussten schließlich der hochsommerlichen Gluthitze Tribut zollen und phasenweise Tempo heraus nehmen. Am Ergebnis schien sich nichts mehr zu ändern. Auch wenn Riski bei einer Topmöglichkeit an Pervan scheiterte, Glasner noch die 19-jährige Stürmerhoffnung Marko Raguz für Gartler einwechselte und auch Neuzugang Emanuel Pogatetz zu Einsatzminuten kam. Den Treffer zum Endstand sollte es aber noch zu bejubeln geben. Für die Entscheidung beim zweiten Saison-Heimsieg des LASK sorgte Rajko Rep sechs Minuten vor dem Schlusspfiff.

Noch in der Lernphase

„Wir sind Aufsteiger, das wird sehr oft vergessen. Dass wir nicht jeden Gegner an die Wand spielen, war uns klar. Wir sind noch in der Lernphase, aber die sieben Punkte nimmt uns keiner mehr weg“, formulierte Cheftrainer Glasner gegenüber Sky Sport Austria. Kapitän und Torhüter Pavao Pervan, der mit starken Paraden die Null festhielt, legte seine Sicht der Dinge dar. „In einer sehr offenen Partie hatten wir vielleicht ein Quäntchen mehr Glück. Wir nahmen die Euphorie perfekt mit, so kann es weitergehen.“

http://www.lask.at/


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