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LINZ. Die Schlittschuhe sind geschliffen, die Tore aufgestellt und die Cracks der Black Wings spielbereit. Würde alles nichts nützen, gäbe es da nicht jemanden Besonderen.
 

Gerald Tröbinger auf der Eismaschine, die das Eis auf Vordermann bringt Foto: Hamedinger
Gerald Tröbinger auf der Eismaschine, die das Eis auf Vordermann bringt Foto: Hamedinger

40 Badewannen – etwa 4000 Liter Wasser – pro Spiel benötigen die Eismeister der Linz AG, um den Spielern der Black Wings – und selbstverständlich auch ihren Gegnern – eine perfekte Eisfläche bieten zu können.

Vielfältige Tätigkeiten

Matthias Eichhorn, der sich seit über 20 Jahren um das perfekte Eis kümmert weiß, auf was es ankommt: „Für Eishockey muss das Eis minus 6 bis minus 8 Grad aufweisen. Dann hat es die optimale Härte und erlaubt ein schnelles Spiel. Bei Eiskunstlauf sind hingegen nur minus 4 Grad gefragt. Einmal im Jahr wird das Eis komplett erneuert, wie Eichhorns Kollege Gerald Tröbinger erzählt: „Der Eisaufbau dauert etwa sieben Tage, mit den notwendigen Vorarbeiten dauert es zwei Wochen bis wieder alles fertig ist.“ Wie viel Eis für die gesamte Spielfläche benötigt wird, lässt sich nur schwer sagen. „Das haben wir uns noch nicht ausgerechnet“, sagt Tröbinger mit einen Lachen auf dem Gesicht. Und wer glaubt, dass sich der Job des Eismeisters nur auf die Instandhaltung und Pflege der Eisfläche beschränkt, der irrt. „Ich und meine Kollegen kümmern sich auch um die ganze Kältetechnik, die Tiefgaragen und Erhaltungsarbeiten.“


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