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OÖ. Radrundfahrt: Forderndes Auftakt-Schmankerl ist eine steile Sache für alle

Reinhard Spitzer, 11.06.2018 07:28

OBERÖSTERREICH. Radsportlicher Höhepunkt 2018 ist die bereits 9. Internationale Oberösterreich Radrundfahrt über 445,4 Kilometer und 7420 Höhenmeter. Mehr als 140 Radprofis aus 20 Nationen reisen von 14. bis 17. Juni quer durch das Land ob der Enns.

  1 / 2   Mehr als 140 Radprofis aus 20 Nationen strampeln sich bei der neunten Internationalen Oberösterreich Radrundfahrt von 14. bis 17. Juni 2018 ab. Fotos: Eisenbauer

Besonders spektakulär für die Fans ist auch heuer der Auftakt. Nach den begeisternden Auftritten der Zweirad-Asse in den beiden vergangenen Jahren steht am Donnerstag, 14. Juni (19 Uhr), wieder die kräfteraubende Reise von der Johannes Kepler Universität (JKU) zum Freilichtmuseum Hellmonsödt-Pelmberg auf dem Programm. Die Kurzetappe über 12,3 Kilometer und 555 Höhenmeter verlangt bei einer durchschnittlichen Steigung von 4,5 Prozent den Athleten alles ab. „Auch die Topfahrer müssen alles geben, denn schon auf dem ersten Teilstück kann eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen“, weiß Tourdirektorin Helga Mitmasser.

Für Radsportler aller Kaliber

Die erste Etappe vom Campus in der Altenberger Straße über Oberbairing zum Kulturjuwel Pelmberg auf rund 800 Meter Seehöhe beleben aber nicht nur die Profis, sie soll ein eigenes Rennen für alle Radsportbegeisterten sein. Bis zu 400 Amateure, Junioren und Hobbyfahrer stellen sich unmittelbar vor dem Elitefeld der Herausforderung.

JKU als „dynamischer Raum“

„Gemeinsam mit der JKU organisieren wir diese Veranstaltung und machen damit beste Werbung für den Radsport“, ist Mitmasser felsenfest überzeugt. „Wir stehen nicht nur für Spitzenforschung und exzellente Lehre. Die Universität ist vielmehr ein dynamischer Raum, der Menschen die Möglichkeit zur Entwicklung bietet. Dazu gehört auch ein vielfältiges Sportangebot. Umso mehr freuen wir uns, bei diesem Topevent dabei zu sein“, formuliert JKU-Vizerektor Andreas Janko.

Von Wels nach Ternberg

Die zweite Etappe führt das Feld über 154,1 Kilometer und 2370 Höhenmeter von Wels nach Ried im Innkreis (Fr., 15. Juni). Am Samstag geht“s von Eferding über Aschach/Donau und Haslach an der Mühl nach Ulrichsberg (142,1 Kilometer, 2300 Höhenmeter). Auf dem letzten Teilstück reisen die Aktiven über 136,9 Kilometer und 2200 Höhenmeter in den Rundfahrt-Zielort Ternberg. „Gespannt warten wir, ob Stephan Rabitsch seinen dritten Toursieg in Folge feiern kann“, rechnet Vizepräsident Walter Ameshofer vom Oberösterreichischen Radsportverband auch heuer mit dem 26-jährigen Kärntner in den Reihen des Teams Felbermayr Simplon Wels.

Nähere Infos wie den genauen Zeitplan gibt“s im Internet unter https://www.ooe-radsportverband.at/


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