Faustball: Erfolgreiche Titelverteidigung und wieder Bronze für Froschberg
LINZ. Wie im Vorjahr auf dem dritten Platz beendeten die Herren von DSG UKJ Froschberg die Meisterschaft der ersten Hallenfaustball-Bundesliga.

In das Rennen um den Staatsmeistertitel konnten die Linzer nach einer 0:4-Halbfinalniederlage gegen Freistadt aber nicht eingreifen. „Dank ihrer Routine spielten die Mühlviertler den engen ersten Satz nach Hause. Diesen Rückschlag konnten wir nicht wegstecken“, gibt Trainer Bernhard Himmelbauer zu. Enttäuscht zeigte sich auch Kapitän Valentin Weber. „Wir mussten anerkennen, dass Freistadt deutlich stärker war und wir nicht an unsere Leistungen im Grunddurchgang anschließen konnten.“
Versöhnlicher Abschluss
Wie eine Niederlage fühlt sich der Gewinn der Bronzemedaille letztlich aber doch nicht an, immerhin egalisierte die DSG-Truppe das beste Abschneiden der Vereinsgeschichte. „Nach dem katastrophalen Start in die Saison war die Qualifikation für das Finalturnier der drei besten Mannschaften Österreichs bereits in Riesenerfolg für uns. Wir sind nun endgültig auf dem besten Weg, uns langfristig im Spitzenfeld der ersten Bundesliga zu etablieren“, sieht Himmelbauer rosige Zeiten auf den Froschberger Faustballsport zukommen.
Titel für Vorjahressieger
Mit einem 4:2-Finalerfolg über Gastgeber Sportunion Compact Freistadt zur erfolgreichen Titelverteidigung setzten die Union Tigers Vöcklabruck an.
Als klare Nummer eins bei den Damen kristallisierte sich Sportunion Haidlmair Schwingenschuh Nußbach heraus. In einem einseitigen Finale schossen die frisch gebackenen Staatsmeisterinnen den ungeschlagenen Grunddurchgangssieger ASKÖ Laakirchen Papier in fünf Sätzen vom Parkett der Freistädter Sporthalle. In der Vorschlussrunde fertigte Nußbach FSC Wels08 in vier Durchgängen ab.
World Tour in Stuttgart
Nächste Herausforderung für DSG UKJ Froschberg ist auf Rasen der Auftakt zur Faustball World Tour Anfang April in Stuttgart.


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