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LINZ. Auf den ersten österreichischen Meistertitel nach 2014 gehen die Faustballherren von FBC Linz Urfahr los. Den direkten Endspieleinzug fixierte die Askö-Truppe mit einem klaren Viertelfinalerfolg über Grieskirchen/Pötting.

Auf Endrang vier mit Froschberg spielte sich Thomas Reingruber. Foto: Ines Maringer
  1 / 3   Auf Endrang vier mit Froschberg spielte sich Thomas Reingruber. Foto: Ines Maringer

Nach dem souveränen 4:0-Sieg im ersten Duell setzten sich die Linzer im zweiten mit demselben Ergebnis durch. „Auch wenn wir in manchen Phasen zu unkonzentriert waren“, gibt Kapitän Bela Gschwandtner zu. Trainer Siegfried Simon verspricht: „Wir bereiten uns im Training bestmöglich auf das Finale vor.“ In der entscheidenden Partie um den Titel wartet der Sieger aus dem Duell Meister Union Tigers Vöcklabruck gegen „Vize“ SU Compact Freistadt.

In die Damen-Endrunde schafften es Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach, FBC Askö Linz Urfahr und Askö Laakirchen Papier. Das Finalturnier der jeweils drei besten Teams steigt am 28./29. Juni in Grieskichen.

Historischer Erfolg im Freien

Über Rang vier als beste Platzierung in der Feldmeisterschaft seit der Gründung vor 67 Jahren jubelt DSG UKJ Froschberg. „Schade, dass wir unsere Form aus dem Grunddurchgang nicht mitnehmen konnten. Aber wir sind auf einem guten Weg, uns im oberen Bereich der Bundesliga zu etablieren“, kommentiert Trainer Bernhard Himmelbauer das Viertelfinal-Aus gegen Vöcklabruck (0:4, 1:4).

Nur eine Kaderveränderung

Eineinhalb Monate nach dem Finalturnier steigt die Weltmeisterschaft der Herren in Winterthur/Schweiz. Für die Titelkämpfe mit Formationen aus 18 Ländern von 11. bis 17. August nominierten Teamchef Martin Weiß und Co-Trainer Michael Fels den endgültigen Zehn-Mann-Kader (siehe Kasten). Große Überraschungen blieben aus, das Aufgebot ist beinahe ident mit jenem der EM 2018. Mit Ausnahme des Freistädters Klaus Thaller. Der Abwehrroutinier ist weider dabei, nachdem er voriges Jahr verletzungsbedingt passen musste.

Trainings und Testpartien

Nach einer intensiven Trainingswoche im Juli im Kärntner Faak am See und Abendtrainings mit einigen Testspielen geht es zur Weltmeisterschaft auf eidgenössischem Boden. „In den vergangenen Jahren hatten wir tolle Einzelspieler, aber keine Mannschaft. Diesmal verfügen wir über gleich gute Akteure, konzentrieren uns aber mehr auf die Abstimmung innerhalb des Teams“, verrät Weiß. Nähere Infos unter https://www.oefbb.at/de


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