Ninjutsu, die Kampfkunst der Ninja und Samurai

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Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 24.11.2020 09:00 Uhr

LINZ. Bei der ASKÖ Bujinkan Aryu Dojo Linz kann man die japanische Kampfkunst Ninjutsu erlernen und betreiben.

„Das Wort Ninjutsu setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Das “Nin„, welches Schattenkrieger (Ninja oder Shinobi) als auch Ausdauer heißt, und das Wort “Jutsu„, welches für Technik oder Fähigkeit steht. Im übertragenen Sinne bedeutet Ninjutsu also Fähigkeiten oder Techniken der Schattenkrieger“, erklärt Vereinsobmann Aleksandar Milosevic. Bujinkan wiederum ist eine Organisation, die sich aus insgesamt neun Kriegskunstschulen (sechs davon sind den Samurai, die restlichen drei den Ninja zuzuschreiben) zusammensetzt. Im Bujinkan kann man also Kampfkunsttechniken der Ninja und Samurai erlernen.

Kostenlose Trainingstage

Da alle neun Kampf- und Kriegskunstschulen in der langen kriegerischen Zeit Japans bis 1600 entstanden sind, ist Ninjutsu nicht mit modernen Kampfsportkünsten wie Kendo, Iaido, Naginatado, Judo, Karate, Aikido, Ju-Jutsu oder Jiu Jitsu zu vergleichen. „Den wichtigsten Hintergedanken, den man beim Ninjutsu haben sollte, ist, wie man überleben kann“, erklärt Milosevic. Für Interessenten gibt es bei der ASKÖ Bujinkan Aryu Dojo Linz zwei kostenlose Trainingstage. Frei nach der Parole „Finde dich zurecht“ wird man direkt ins Geschehen hineingeworfen. „Dieses Vorgehen ist zwar für einen Neuling hart, unfair und überfordernd, birgt aber wichtige Vorteile für beide Seiten“, meint Milosevic.

Verwendung von Waffen

Das Training befasst sich mit realen Simulationen der Selbstverteidigung auf Halbkontakt. Die Basis des Trainings sind unbewaffnete Techniken im Kampf eins gegen eins. Diese bestehen aus Schlag-, Wurf-, Tritt- und Hebeltechniken. Mit steigender Erfahrung und Trainingsaufwand werden Waffen (Holzwaffen, gepolsterte Waffen) miteinbezogen und sogar der Kampf einer gegen mehrere Angreifer geübt. Fall-, Roll- und Einzelübungen, bewaffnet und unbewaffnet, vervollständigen das Repertoire. „Den Abschluss jedes Themas bildet immer der Kampf unbewaffnet gegen bewaffnet, da dieser den höchsten Level jeder Kampfkunst auf der Welt darstellt“, so Milosevic. Während des Lockdowns hat der Verein auf Online-Training umgestellt. Einmal pro Woche wird vorwiegend das Batto-jutsu (Techniken des Schwertziehens) trainiert.

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