Von der Tischtennisplatte auf die Tanzfläche – mit großem Erfolg

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Yannik Bogensperger Yannik Bogensperger, Tips Redaktion, 27.09.2021 17:00 Uhr

LINZ. Die Linzer Familie Rodrigues prägt die Sportart Breaking wie kein anderer in Oberösterreich.

„Wie die Mutter, so auch die Tochter“ heißt es oft. Doch im Fall von Breakerin Blanca Rodrigues und Mutter Anita Rodrigues war es genau umgekehrt. Beide spielten früher Tischtennis – Anita stand sogar leistungsmäßig bei Linz AG Froschberg an der Platte. Ihre 16-jährige Tochter tanzte früher Ballet und kam irgendwann auf die Tanzsportart Breaking. Seither breakt sie. Und das mit großem Erfolg. So holte die Schülerin Mitte September die Österreichische Meisterschaft bei den Breaking Austrian Youth Open im Lentos Linz. Wo hunderte Besucher über die Skills der Tänzer staunten. Doch was hat ihre Mutter mit diesen Erfolgen zu tun? Die Ex-Tischtennis-Profi-Spielerin gründete 2019 den Breaking Verein Urban Dance Club (UBC) und schuf damit eine Plattform für Leute, die an dieser Sportart interessiert sind und professionell trainieren wollen. Sie „sah das Potenzial“, schildert sie ihr damaliges Motiv für die Klub-Gründung. Zudem „gab es in Linz nichts für Breaking-Tänzer“.

„Es explodiert gerade“

Gekommen ist sie durch ihre beiden Töchter auf diese Sportart, die im letzten Jahr im Dezember sogar olympisch wurde und weiter im Aufwind ist. „Es explodiert gerade“, sagt die UBC-Chefin. Denn trotz Corona-Pandemie kommen laut der Vereins­obfrau regelmäßig 30 Kinder, um zu trainieren. Was die Linzer Familie an dieser Sportart so fasziniert: „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.“ Jeder entwickle seinen eigenen Stil, denn das sei „sehr wichtig“, wie B-Girl Blanca, die 2024 zu Olympia nach Paris möchte, betont. Außerdem sei Breaking „lockerer, im Gegensatz zu traditionellen Sportarten“, schwärmt Anita. Die froh darüber ist, dass es seit März 2021 einen eigenen Verband gibt. Schließlich ist das ein weiterer wichtiger Schritt zur Professionalisierung ihres Sports.

Auf der Suche nach geeigneten Trainingsmöglichkeiten

Was Anita noch Kopfzerbrechen bereitet, sind unzureichende Trainingsmöglichkeiten. Die Linzerin hofft auf einen eigenen Trainingsraum in der neuen Trendsport-Halle des Julius-Raab-Heims. Denn: „Wir haben momentan das Dilemma, dass unser Raum in der Renner-Schule für die Schule belegt ist, daher weichen wir dauernd aus und stehen im Oktober vor dem Nichts“, wie Anita Rodrigues erzählt.“

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