Es geht wieder los
LINZ. Heeressportler Josef Mahringer (Fechtunion Linz) darf nach einer langen Zeit des Wartens (Corona) wieder Wettkämpfe in seiner geliebten Sportart bestreiten.

Sieben Monate lang dauerte die Corona-bedingte Weltcup-Pause für die Fechter. Nun hat das Warten ein Ende. So auch für Josef Mahringer von der Fechtunion Linz, der 24-jährige steigt am 19. November in Bern wieder auf die Fechtbahnen. „So lange keinen Wettkampf bestreiten zu können, schmerzt natürlich. Gleichzeitig ist die Motivation nun umso größer, meine Trainingserfolge im Duell Mann gegen Mann endlich bestätigen zu können“, sagt Josef Mahringer.
Olympia 2024 als Ziel
Seit Oktober 2019 hat der 24-jährige Waldinger seine Zelte im Trainingsstützpunkt der ungarischen Elite in Székesfehérvár aufgeschlagen. Dort trainiert der vom Ungarn Laszlo Kovacs betreute Sportler der Fechtunion Linz unter anderem mit 15 Weltklasse-Athleten. Einer davon ist sein Freund, der ungarisch Olympia-Zweite Gergely Siklosi. „Einmal gewinnt er, einmal ich. Das zeigt, dass mein Weg stimmt.“ Sein großes Fernziel: die Olympischen Spiele in Paris 2024.
Die erste Station dorthin ist der Weltcup in Bern am Freitag, 19. November. Weitere Weltcup-Auftritte sind in Doha, Vancouver, Heidenheim, Budapest, Buenos Aires und Paris geplant – auch wenn Corona finanzielle Nebenwirkungen hat: „Es gelten strenge Regeln. So dürfen wir Sportler uns nur zwischen Hallen und offiziellen, meist teuren Hotels bewegen. Das schlägt sich auf das ohnehin nicht hohe Reisebudget nieder.“


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