Eva Freiberger kehrt für die Steelvolleys in die Hallen-Bundesliga zurück
LINZ. Mit Eva Freiberger feierte beim Testspiel (2:3-Niederlage) in Tirol eine alte Bekannte ihr Debüt auf Seiten der Steelgirls. Die Linzer nutzten die Gelegenheit, um den Kader mit der routinierten Spielerin aufzustocken.

Eigentlich hatte sich die Braunauerin, die hauptberuflich als Produktmanagerin arbeitet, bereits für den Beachvolleyball und gegen die Halle entschieden. „Ich habe eine Zeit lang beides gespielt, doch je mehr ich Beachvolleyball spielte, desto mehr spürte ich, dass da meine Leidenschaft liegt. Und beides ist neben einer Vollzeit-Arbeit nicht möglich“, so die Sportlerin über ihre damalige Entscheidung. Daher ist es umso überraschender, dass Eva Freiberger demnächst ihr Hallen-Comeback feiert – doch die 32-jährige Volleyballerin wurde von den Steelvolleys gefragt und sagte prompt zu. „Natürlich helfe ich dem ansässigen Verein, wenn ich ihn irgendwie unterstützen kann“, betont Freiberger, die den Damen-Trainer von Linz-Steg, Roland Schwab, schon länger kennt.
„Kann in engen Matches zum großen Vorteil werden“
Diesem steht im Frühjahr mit Eva in der entscheidenden Meisterschaftsphase eine routinierte Spielerin zur Verfügung. Im Rahmen der Playoffs wird sie in die Volleyball-Hallen-Bundesliga zurückkehren. Bundesliga-Erfahrungen sammelte sie neben Linz bereits bei Perg und Oberndorf. Ihren Einstand feierte Freiberger bereits am Samstag in Innsbruck. Steelvolleys-Coach Schwab zeigt sich mit Freiberger trotz der 2:3-Niederlage zufrieden: „Sie hat ihre Sache gut gemacht und bewiesen, dass sie dem Team weiterhelfen kann. Wir haben damit eine zusätzliche Option und noch mehr Routine an Bord. Das kann in engen Matches zum großen Vorteil werden.“
Durch die Schule in den Volleyballsport
Wie kam die Oberösterreicherin überhaupt zu ihrer heutigen Sportart? „Ballsport hat mir schon immer gefallen – alles begann mit der Schülerliga“, erzählt sie. Am Volleyball schätze sie, dass einem der Sport helfe, schnell in einer neuen Stadt Fuß zu fassen und neue Leute kennenzulernen. Für Eva Freiberger war jedoch immer klar, dass ihre Ausbildung oberste Priorität hat – „Ausbildung first“ sei daher ihr Motto gewesen. So absolvierte sie den Studienzweig Informationstechnologie an der Fachhochschule in Salzburg. Sie ist froh darüber, einen fixen Job neben dem Sport zu haben. Das nehme den Druck raus, sagt sie ehrlich.
Playoff-Start
In die Playoffs starten die Linz-Steg-Damen am 5. März auswärts und haben im zweiten bzw. möglichem dritten Match das Heimrecht. Gegner sind die Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz.


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