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Kader im Umbruch, aber neuer Coach steht fest: Argentinier tritt bei Steelvolleys die Nachfolge von Meistertrainer Schwab an

Markus Hochgatterer, 11.05.2022 07:50

LINZ. Obwohl erst knapp zwei Wochen seit dem umjubelten Staatsmeistertitel der Steelvolleys vergangen sind, werden die Ärmel für die kommende Saison bereits hochgekrempelt. Durch den Abgang von Langzeit-Coach Roland Schwab galt es zunächst die vakante Trainer-Position zu besetzen – dies ist nun mit der Verpflichtung von Facundo Morando geglückt.

Facundo Morando ist neuer Trainer der Steelvolleys. (Foto: GEPA)
Facundo Morando ist neuer Trainer der Steelvolleys. (Foto: GEPA)

„Nach zwei Jahren in Innsbruck wollte er sich sportlich verändern. Das hat uns natürlich in die Hände gespielt und wir waren uns rasch einig. Für uns war es sehr wichtig einen Trainer zu finden, der die Liga kennt, den aber auch die Spielerinnen kennen“, sagt Andreas Andretsch. Der Steelvolleys Manager sieht Morando als ähnlichen Typen wie Vorgänger Schwab: „Beide zeichnet ein guter Umgang mit den Spielerinnen aus. Facundo hat in Innsbruck in zwei Jahren einiges zum Positiven verändert und auch ein gutes Händchen bei der Verpflichtung von Spielerinnen bewiesen. Die Bronzemedaille ist ein Beleg dafür. Er hat in Linz einiges vor und gemeinsam versuchen wir einen guten Kader zusammenzustellen.“

Vorfreude auf neue Aufgabe

Neo-Steelvolleys-Coach Morando freut sich auf die neue Aufgabe: „Linz war in den vergangenen Jahren das Maß aller Dinge. Als Außenstehender konnte man gut mitverfolgen was sich hier entwickelt hat. Jetzt ein Teil davon zu sein und hier meine Ideen einbringen zu können, ist für mich eine große Sache und eine spannende Herausforderung. Besonders freue ich mich auf die Heimspiele in der tollen neuen Halle.“ Aktuell befindet sich der 34-Jährige auf Heimaturlaub in Argentinien. Großer Umbruch im Kader Die Kaderplanung läuft ungeachtet dessen auf Hochtouren.

Alle Legionäre weg

Alle vier ausländischen Spielerinnen (Urias, Cerchio, Riikonen, Gebhardt) werden den Verein verlassen. Sophie Wallner hat ihre Spielerkarriere beendet, Anna Trauner wechselt zurück nach Perg. Andrea Duvnjak wurde m Montag operiert und steht dem Team nach ihrer schweren Knieverletzung voraussichtlich erst 2023 wieder zur Verfügung. „Wir sind auf einem guten Weg und hoffen bald erste Neuzugänge vermelden zu können“, zeigt sich Andretsch dennoch optimistisch.


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