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LINZ. FC Blau-Weiß Linz trifft in der zehnten Runde der Bundesliga am Samstag, 7. Oktober, auswärts auf die Austria aus Wien. Anstoß in Favoriten ist um 17 Uhr.

Tobias Koch (l.) und seine Teamkollegen wollen gegen die Austria punkten. (Foto: GEPA pictures)
Tobias Koch (l.) und seine Teamkollegen wollen gegen die Austria punkten. (Foto: GEPA pictures)

Zu Beginn der Saison sahen viele Fans und Experten Blau-Weiß Linz als den klaren Abstiegskandidaten. Vor allem in der Defensive hatten die Oberösterreicher große Probleme. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten scheinen die Linzer, die nun seit fünf Spielen (vier Bundesligaspiele und ein Cup-Spiel) ungeschlagen sind, in der Liga angekommen zu sein. „Natürlich ist es schön, jetzt fünf Spiele ungeschlagen zu sein. Den Rückenwind wollen wir auch mitnehmen. Ich erwarte auch viele Fans von uns in Wien, die uns unterstützen. Aus dem wollen wir Kraft schöpfen und wieder eine tolle Leistung abliefern. Auch wenn die Austria klarer Favorit ist, wollen wir auf jeden Fall etwas aus Wien mitnehmen“, so Tobias Koch.

Austria Wien mit Schwierigkeiten

Der Saisonstart für die Austria Wien verlief nicht nach Wunsch. Mit sechs Punkten aus neun Spielen befinden sich die Violetten aktuell hinter den Blau-Weißen auf Tabellenplatz zehn. Zuletzt erkämpfte sich die Austria am vergangenen Sonntag im Wiener Derby ein Remis. Über eine halbe Stunde spielte die Austria mit zwei Mann weniger am Platz. Kapitän James Holland flog in Minute 52 mit Gelb-Rot vom Platz. Zwei Minuten später kassierte Matthias Braunöder glatt Rot. „Es wird ein schwieriges Spiel. Ein Gegner, der unbedingt gewinnen muss. Es ist auch eine Art Finale für Austria Wien, weil sie einfach einen sehr enttäuschenden Saisonverlauf bisher haben. Deswegen wird es für uns dort eine große Herausforderung. Wir werden uns aber gut vorbereiten und darauf achten, dass wir wieder kompakt agieren und versuchen, über den ein oder anderen Konter zum Erfolg zu kommen. Der Druck liegt aber ganz klar bei der Austria und wir können dort nur überraschen“, meint Cheftrainer Gerald Scheiblehner.


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