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Bundesliga-Lizenz für FC Blau-Weiß Linz, LASK in erster Instanz abgelehnt

Online Redaktion, 12.04.2024 14:56

LINZ. Während der FC Blau-Weiß sich bereits über die Bundesliga-Lizenz für die Saison 2024/25 freuen darf, heißt es für den LASK abwarten. Wegen des kurzfristigen Trainerwechsels wurde die Lizenz in erster Instanz verweigert. Für den LASK in keiner Weise nachzuvollziehen.

Thomas Darazs ist neuer Cheftrainer des LASK. (Foto: GEPA pictures/ Michael Meindl)
photo_library Thomas Darazs ist neuer Cheftrainer des LASK. (Foto: GEPA pictures/ Michael Meindl)

Die Cheftrainer-Rochade der letzten Tage hat für den LASK nun Konsequenzen: Wurde am Mittwoch noch bis dato Assistenztrainer Maximilian Ritscher als interimistischer Cheftrainer vorgestellt, gab man in der Nacht von Donnerstag auf Freitag dann doch Thomas Darazs als neuen Cheftrainer bekannt. Und zwar aus lizenzrechtlichen Gründen. Denn mit Stichtag heute braucht es für die kommende Bundesliga-Saison einen Pro-Lizenz-Trainer. Diese höchste Ausbildung hat Darazs, Ritscher nicht.

Mehr zum Thema: https://www.tips.at/nachrichten/linz/sport/642229-erneuter-cheftrainer-wechsel-beim-lask

Lizenz wegen Trainerwechsels in erster Instanz verweigert

Dass der Senat 5 den Athletikern die Lizenz für die kommende Saison nun in erster Instanz verweigert, ist für den LASK in keiner Weise nachzuvollziehen.

Die Vorschriften der Bundesliga sehen nach einem Trainerwechsel eine Frist von 60 Tagen vor, um erneut einen Cheftrainer, der sich im Besitz der UEFA-Pro-Lizenz befindet, zu nennen. Einzig zum Zeitpunkt der Antragstellung und zum Zeitpunkt der Entscheidung über den Lizenzantrag für die neue Saison ist ein Trainer mit der höchsten Ausbildung anzugeben.

Dieser Vorschrift sei der LASK nach der Trennung von Thomas Sageder am Mittwoch vollumfänglich nachgekommen und habe nach der Benennung des neuen Trainerteams Thomas Darazs, der dieses Amt interimistisch bis Saisonende übernommen hat, als Cheftrainer bei der Bundesliga angemeldet. Damit habe der Verein zu jedem Zeitpunkt sämtliche formaljuristische Anforderungen erfüllt. Der Senat 5 sei offensichtlich ausschließlich aufgrund der Anwesenheit von Maximilian Ritscher bei der Pressekonferenz am Mittwoch dennoch zur Auffassung gelangt, dem LASK anders als in den vergangenen Jahren infolge des Trainerwechsels die Lizenz in erster Instanz nicht zu erteilen.

Geschäftsführer Sport Radovan Vujanovic: „Wir haben sämtliche formaljuristische Vorschriften der Bundesliga vollumfänglich und zu jedem Zeitpunkt erfüllt. Nach der Benennung des neuen Trainerteams um Thomas Darazs und Maximilian Ritscher hat Darazs als Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz das Amt des Cheftrainers übernommen, was wir umgehend bei der Liga gemeldet haben. Es ist daher völlig unbegreiflich und willkürlich, dass der Senat 5 eine solche Entscheidung getroffen hat. Da wir jegliche Anforderungen erfüllen, gehen wir fest davon aus, die Lizenz in zweiter Instanz zu erhalten.“

Freude bei FC Blau-Weiß Linz

Freude hingegen beim FC Blau-Weiß Linz: „Wir freuen uns sehr, auch heuer wieder die Bundesliga-Lizenz erhalten zu haben und alle Kriterien für die Zulassung erfüllt zu haben. Der Erhalt der Lizenz in erster Instanz ist eine weitere Bestätigung des eingeschlagenen Weges und der Wachstumsstrategie des Klubs“, so Christoph Peschek, Geschäftsführer des FC Blau-Weiß Linz.


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