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LINZ. Die Black Wings gewannen in der Overtime gegen die Vienna Capitals mit 4:3. Die Linzer gaben dabei einen Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Shwan St-Amant avancierte mit dem Siegestreffer zum Matchwinner.

Shawn St.Amant war mit zwei Toren Man of the Match. (Foto: Black Wings Linz/Eisenbauer)
Shawn St.Amant war mit zwei Toren Man of the Match. (Foto: Black Wings Linz/Eisenbauer)

Gegen die Gäste aus der Bundeshauptstadt kehrte Rasmus Tirronen zurück ins Tor der Linzer. Zunächst verzeichneten beide Mannschaften keine echten Großchancen. Kein Team ging in den Anfangsminuten Risiko ein. In der neunten Minute jubelte die Eisarena zum ersten Mal am laufenden Abend. Graham Knott und Shawn St-Amant spielten eine zwei gegen eins Situation gut aus, ehe letzterer zum 1:0 einschob. Die Schiedsrichter zogen den Videobeweis zur Hilfe, da nicht zu erkennen war, ob er Puck die Torlinie überquerte. Das Gegenteil konnte auch nicht bewiesen werden. Somit gab der Schiedsrichter den Treffer. Die Linzer kamen durch den Treffer in Fahrt und erspielten sich ein klares Chancenplus. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.

Ereignisreicher Mittelabschnitt

Mit viel Energie starteten die Black Wings in das zweite Drittel. Nach einer Großchance von Julian Pusnik, wurde Caps-Angreifer Jeremy Gregoire wegen Beinstellens auf die Strafbank beordert. Die Linzer ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erhörten nach Zuspiel von Graham Knott durch Brian Lebler auf 2:0. Die Gäste aus Wien kamen in dieser Phase des Spiels selten zu Offensivaktionen. Nach übertriebener Härte von Seamus Donohue stand das nächste Powerplay für die Black Wings an. Ken Ograjensek schob auf der rechten Seite zum 3:0 an. Graham Knott lieferte bereits seinen zweiten Assist im Spiel.

Nach einem gewonnen Face-Off verkürzte Sean Franklin in Minute 27 auf 1:3. Joseph Cramarossa konnte Tirronen mit einem Schuss durch die Beine überwinden und brachte die Capitals auf 2:3 heran. In dieser Phase wurden die Wiener immer stärker. Die Partie wurde zunehmend intensiver und nahm wieder an Spannung an. Caps-Captain Mario Fischer und Black Wings Verteidiger Greg Moro gerieten in einem Zweikampf aneinander, wodurch das nächste Powerplay für die Linzer entstand. Diesmal ohne Erfolg. Mit jeweils zwei Toren auf beiden Seiten ging es in den letzten Abschnitt.

Ausgleich und Sieg in der Overtime

Nach einigen Minuten im letzten Abschnitt, kam Jeremy Gregoire in einem Konter zum Abschluss. Rasmus Tirronen bewies seine Klasse und ging als Sieger des Duells hervor. Kurz darauf musste Kapitän Brian Lebler eine zwei Minuten Strafe wegen hohen Stocks absitzen. Die Black Wings waren diszipliniert und die Capitals kamen zu keiner richtigen Chance. In der 54. Minuten mussten die Linzer nach einer Scheibeneroberung an der rechten Seite von Jeremy Gregoire den Ausgleich hinnehmen. In den Schlussminuten scheiterte Ken Ograjensek am Caps-Tormann Sebastian Wraneschitz. Mit einem 3:3 ging es in die Overtime.

Im Drei gegen drei Overtime-Modus überschlugen sich dann die Ereignisse. Sowohl Shawn St-Amant als auch Graham Knott schossen bei guten Gelegenheiten übers Tor. Die Gäste schwächten sich, wie so oft am laufenden Abend dann selbst. Evan Jasper musste wegen Stockschlags auf die Strafbank. Die Black Wings nutzten das Powerplay aus und Shawn St-Amant war beim Rebound, nach einem Distanzschuss von Lebler zur Stelle. Sein zweiter Treffer an diesem Abend besiegelte den Heimsieg der Linzer.

Bereits am Freitag, 10. Jänner, steigt das nächste Heimspiel gegen den VSV. Am Sonntag gastieren die Black Wings beim amtierenden Meister Salzburg.

Tickets für das Heimspiel gegen Villach und den restlichen Grunddurchgangspartien sind unter tickets.blackwings.at und an der Abendkassa


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