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LINZ. Kaum wurde es nach einer unglücklichen Schilder-Aktion der Linzer SPÖ ruhiger, legen die Freiheitlichen in der hitzigen Debatte um Asyl-Unterkünfte nach: Per Resolution fordern sie die Gemeinderats-Fraktionen am Donnerstag auf, mitzustimmen, ein „zweites Traiskirchen“ im Linzer Stadtgebiet abzulehnen.

Seit über einem Monat harren in Linz 250 Flüchtlinge in Zelten aus. Foto: vowe
Seit über einem Monat harren in Linz 250 Flüchtlinge in Zelten aus. Foto: vowe

„Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz spricht sich unabhängig von einzelnen Standorten grundsätzlich gegen Asyl-Zentren im Gebiet der Landeshauptstadt aus“, heißt es in der Resolution der FPÖ an das Innenministerium, die am Donnerstag zur Abstimmung gelangt. Auch Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) schlug wenige Tage zuvor in die gleiche Kerbe: „Wir haben mit Thalham schon ein Massenquartier in Oberösterreich und ein Verteilerzentrum, das genügt für ein Bundesland“, so Luger, der gegen ein angedachtes Quartier für rund 250 Asylwerber in der Derfflingerstraße auch rechtlich vorgehen wolle.

Demo am 2. JuliEine rasche Lösung zur Zukunft der Unterbringung und der Zeltstädte scheiterte vergangene Woche bei einem Asylgipfel in Wien, wo die Landeshauptleute etwa die Forderung nach Bezirks-Aufnahmequoten verhinderten. In Linz gehen die Betroffenen jetzt auf die Straße: Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ ruft gemeinsam mit den Flüchtlingen am Donnerstag, 2. Juli ab 18.30 Uhr (Treffpunkt Volksgarten) zur Demo: „Asyl ist Menschenrecht – Gemeinsam für eine menschenwürdige Unterbringung!“ auf.

HIER geht es zur Facebook-Veranstaltung der Demonstration am 2. Juli.


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