4 Fragen an... Bernhard Baier (ÖVP)
LINZ. Am kommenden Sonntag findet per Direktwahl auch die Wahl zum Linzer Bürgermeister statt. Tips bat die sieben Stadtchef-Kandidaten zum Gespräch über ihre Schwerpunkte und Themen für Linz. So auch den aktuellen Vize-Bürgermeister Bernhard Baier (ÖVP).

Nach der erfolgten Bürgermeister(wieder)wahl werde ich am ersten Tag im Amt…...danke sagen an alle, die mich in diesen Tagen so großartig unterstützt haben! Dann geht es an die Arbeit für anständige Politik und neuen Schwung in Linz. Immerhin warten mit Finanzmisere, SWAP-Skandal und Stau-Chaos wichtige Herausforderungen.Welches Infrastruktur/Stadtplanungs/Verkehrsprojekt hat für Sie in der nächsten Legislaturperiode absoluten Vorrang und warum?Ich will auf dem Kasernenareal in Ebelsberg eine neue Familien-Stadt errichten, damit nicht noch mehr Familien aus Linz wegziehen müssen. Dafür brauchen wir wieder eine echte Stadtentwicklung, die nicht nur punktuell plant, sondern Visionen entwickelt. Auch ein Stadtbaudirektor würde Linz wieder gut tun.Am 27. September wird auch eine Volksabstimmung zur Eisenbahnbrücke durchgeführt. Wie soll es mit der Eisenbahnbrücke Ihrer Meinung nach weitergehen und warum sind Sie für eine Sanierung der Brücke bzw. einen Abriss samt Neubau?Nur der Erhalt der Eisenbahnbrücke verhindert ein langes Stau-Chaos. Denn bei einem Abriss müssen sich 15.000 Fahrzeuge durch Wohngebiete zu den anderen Brücken stauen. Daher neben der Eisenbahnbrücke eine Begleitbrücke für Fahrzeuge und Straßenbahn neu errichten. Danach die Eisenbahnbrücke für Fußgeher und Radler sanieren. Das kostet 60 Mio. Euro und ist damit nicht teurer als das Abrisskonzept. Welche Maßnahmen sind besonders wichtig, um den zuletzt stockenden Wirtschafts- und Jobmotor in der Landeshauptstadt Linz weiter am Laufen zu halten?Gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern habe ich ein Wirtschafts-Standortprogamm erarbeitet. Damit soll Linz stärker als Wirtschaftsstadt positioniert und Betriebe gestärkt werden. Ich will Linz auch zur Stadt der Gründer machen, damit neue Arbeitsplätze entstehen können. Die Umsetzung dieser Ideen soll durch eine neue städtische Standortagentur erfolgen.


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