Pinke "Aufräumtour"
LINZ/OÖ. Mit dem Start einer 72-Stunden-Aufräumtour durch Oberösterreich ging NEOS Donnerstagmittag ins Wahlkampffinale. Spitzenkandidatin Judith Raab und Bundesvorsitzender Matthias Strolz kritisierten in ihren Auftaktreden das bestehende System in Oberösterreich.

NEOS-Landessprecherin Judith Raab ging in ihrer Rede auf aktuelle Themen ein: „Der Asyl-Notstand und die Flüchtlinge haben diese Wahlauseinandersetzung stark geprägt. Es herrscht viel Verunsicherung und Sorge in unserem Land. An dieser Verunsicherung sind aber nicht die Kriegsflüchtlinge schuld, die in unser Land kommen. Die Verantwortung für diese Verunsicherung tragen die Regierenden“, so die Spitzenkandidatin. Es herrsche Ohnmacht und Managementversagen. Die Flüchtlingsfrage ist eine Riesen-Herausforderung für unser Land. Sie verlangt Entschlossenheit und Umsetzungswillen. Raab: „Beides vermisse ich in der Politik in unserem Land.“ NEOS sei weiter ein Angebot für alle Menschen, die sich Sorgen wegen der vielen Baustellen in unserem Land machen, aber die Menschenhetze und die Europafeindlichkeit der FPÖ ablehnen. Judith Raab: „Nur mit unserem Einzug verhindern wir, dass die FPÖ so stark wird, dass sie sogar drei Landesregierungssitze bekommt. Nur eine Stimme für NEOS kann den Durchbruch der FPÖ zu einer bestimmenden Kraft in Oberösterreich verhindern.“
Bundesvorsitzender Matthias Strolz unterstützte seine Spitzenkandidatin: „Es braucht NEOS, damit endlich was weitergeht. Judith Raab wird Pühringer und den anderen Herren im Landtag im Gnack sitzen - sechs Jahre lang.“ Bis Sonntag Früh dauert die Tour durch Oberösterreich an. Mit dabei der ganze Fuhrpark von NEOS: Autos, Motorrad, Klapprad, Lastenrad, Segway und Scheibtruhe. Der Tross wird zumindest jene 18 Gemeinden besuchen, in denen NEOS zur Gemeinderatswahl antritt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden