„Das Beste aus der Situation machen“
LINZ. Mit durchaus emotionalen Worten beschreibt Landeshauptmann Josef Pühringer die Niederlage seiner ÖVP bei den Landtagswahlen. “Wir waren die erste Adresse, die die Unzufriedenheit der Bürger zu spüren bekam.“

„Im Leben ist es öfter so, dass jemand die Zeche zahlt, die er nicht gemacht hat. Es hat ein Thema diese Wahlen total bestimmt - das Flüchtlingsthema - da haben die Bürger zu entscheiden gehabt, wie sie das bewerten. Sie waren unzufrieden - das hat man gemerkt. Eine Partei hat diese Verunsicherung verstärkt geschürt und hat am heutigen Tag politischen Nutzen davongetragen“, so Pühringer bei der abendlichen Zusammenkunft der ÖVP im Linzer Lokal Herberstein.
„Wir haben uns bemüht, die Probleme zu lösen, aber kein Mensch der Welt kann von der besten Landesregierung erwarten, diese Probleme zu lösen. Wir waren aber die erste Adresse, die das gespürt hat. Wir müssen das jetzt zur Kenntnis nehmen und müssen das beste aus der Situation machen. Wir haben dieses Duell am Ende Gott sei Dank für uns entscheiden können - es hätte auch anders ausgehen können“ Jetzt müsse der Beweis geliefert werden, dass di ÖVP auch in schwierigen Situationen das Beste daraus machen kann. „Das wird in den nächsten Wochen nicht einfach sein, aber es geht um Oberösterreich.“


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