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LINZ. Zur Halbzeit des aktuellen Wirtschafts- und Forschungsprogramm wurde dieses evaluiert und Ziele für die Zukunft vorgestellt.

Stephan Kubinger (Rat für Forschung & Technologie OÖ) & LH-Stv. Michael Strugl Foto: Land OÖ/Liedl

Aktuell läuft seit 2014 unter dem Titel „Innovatives OÖ 2020“ bereits das vierte strategische Wirtschafts- und Forschungsprogramm. Zur Halbzeit haben Joanneum Research und das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des Landes OÖ eine Zwischenevaluierung des Programms durchgeführt.

Schwerpunktsetzung sinnvoll

Die Konzentration auf Stärkefelder wird grundsätzlich positiv bewertet. Bei den Themen industrielle Produktion und Mobilität/Logistik ist OÖ auch durchwegs gut positioniert. Hier gilt es speziell auf künftige Entwicklungen einzugehen. Ähnlich sind sich auch die Bereiche Lebensmittel/Ernährung und Gesundheit/alternde Gesellschaft: Hier gibt es erste Ansätze, diese sollen zu echten Stärkefeldern ausgebaut werden. Beim Aktionsfeld Energie zeigt sich, dass dieses Thema eine große Bedeutung für alle anderen Aktionsfelder hat.

Ziele für die Zukunft

Aufbauend auf den Erkenntnissen der Zwischenevaluierung laufen in wenigen Monaten bereits die Vorarbeiten für die Entwicklung des nächsten strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms an. Dabei hat sich OÖ das ambitionierte Ziel gesetzt, die Forschungsquote bis auf 4 Prozent zu steigern.

Lebenswertes Oberösterreich

Außerdem hat der RFT OÖ in Zusammenarbeit mit der OÖ Zukunftsakademie eine Vision entworfen: „Oberösterreich ist der beste Platz zum Leben.“ In einem World Cafe – eine moderne Workshop-Methode – im AEC haben 20 Jugendliche in vier Gruppenarbeiten aktiv ihre Gedanken zur Vision eingebracht und diese mit ihren Blickpunkten bereichert. Dieses Ziel soll vor allem auch helfen internationale Forscher nach Oberösterreich zu bringen.


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