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Christine Haberlander: „Das Kepler Uniklinikum ist ein Motor für die Wirtschaft"

Online Redaktion, 08.09.2017 09:50

Landesrätin Christine Haberlander war zu Gast am Standort Med Campus des Kepler Uniklinikums. Ins Gespräch kam sie dabei sowohl mit Mitarbeitern betrieblicher Einrichtungen, als auch mit medizinischem, pflegerischem und technischem Personal im Hybrid-OP. Bei einer Diskussion mit rund 70 Führungskräften sowie Belegschaftsvertretern legte Haberlander ein klares Bekenntnis zum Uniklinikum als treibende Kraft spitzenmedizinischer Versorgung ab.

  1 / 3   Landesrätin mit Christine Haberlander, GF Elgin Drda, Geschäftsbereichsleiterin für Beschaffungs- und Investitionsmanagement Andrea Gündhör und Wäschereiarbeiterin Bosa Dujmovic (v.l.). Foto: Wakolbinger

Mit zahlreichen Fragen zur Entwicklung der oberösterreichischen Gesundheitslandschaft wurde Landesrätin Christine Haberlander bei einer gemeinsamen Diskussion mit rund 70 Führungskräften aus Medizin, Pflege und Verwaltung sowie Vertretern der Belegschaft konfrontiert. Als große Herausforderungen wurden hier unter anderem steigende Kosten insbesondere durch innovative Medikamente in der onkologischen Versorgung sowie eine zu hohe Belastung der Krankenhausambulanzen beschrieben. Eine zunehmend intensive Kooperation der Spitalsträger ist im Aufbau begriffen und bleibt auf der Agenda. Haberlander forciert die Vertiefung der Kooperation von gespag und Kepler Uniklinikum: „Ich sehe sowohl im organisatorischen als auch im medizinischen Bereich dazu weitere Chancen und wünsche mir eine intensive Zusammenarbeit der beiden Spitalsträger.“

Sicherung des Fortschritts

Ein weiteres Gesprächsthema war die künftige Ausprägung von Versorgungsschwerpunkten. Dies sei zur Sicherung des medizinischen Fortschritts zunehmend wichtig, so Haberlander. Auch bei den demnächst stattfindenden Linzer Zentrumsgesprächen werde “die Gründung des Kepler Universitätsklinikums, des Ordensklinikums und der weitere Aufbau der Universitätskliniken am Kepler Uniklinikum in der Versorgungsplanung berücksichtigt werden.“

Zentrale Rolle beim Medical Valley Oberösterreich

Im Hinblick auf das entstehende Medical Valley in Oberösterreich spielt das Kepler Universitätsklinikum eine “ganz zentrale Rolle und muss sich in vorderster Reihe engagieren, um einen größtmöglichen Nutzen für den Gesundheits-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort sicherzustellen. Gerade die vielen Experten aus der medizinischen und pflegerischen Praxis können hier einen besonders wichtigen Beitrag leisten. Wir wollen die enge Zusammenarbeit mit der Industrie und der Wirtschaft, um auch durch Drittmittel mehr Innovation und Forschungsmöglichkeiten ins System zu bringen“, so Haberlander, die auch die wirtschaftliche Bedeutung des Kepler Uniklinikums für Oberösterreich betont: “Ich bekenne mich dazu, dass ein Universitätsklinikum besonderer Investitionen bedarf, denn die positiven Effekte, die durch Forschungsarbeit am Standort sowie durch die zunehmende Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, sind für unser Bundesland von hohem Wert. Das Kepler Uniklinikum ist ein Motor für die Wirtschaft. Es muss auch bei den Bemühungen zum Aufbau eines Medical Valleys eine führende Rolle einnehmen und mithelfen, Unternehmen für Forschung und Investitionen zu begeistern“, so Haberlander.

Sicherheitsinteressen im Fokus

Pflegedirektorin Simone Pollhammer wies in der Diskussion auf ein tendenziell steigendes Sicherheitsbedürfnis der Mitarbeiter hin, das Haberlander nachvollziehen kann. Die Landesrätin versichert: „Wir werden alles Nötige tun, um den berechtigten Sicherheitsinteressen der Pflege zu entsprechen und sind diesbezüglich in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung. Gerade das Kepler Universitätsklinikum nimmt sowohl in der Deeskalationsmanagement-Ausbildung der Mitarbeiter als auch bei umfassenden Sicherheitsmaßnahmen eine Vorbildrolle ein.“


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