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LINZ/MÜHLVIERTEL. Die Sperre von 1200 Parkplätzen am Linzer Urfahrmarkt-Gelände ab Mitte Oktober sorgt immer noch für heiße Diskussionen zwischen Mühlviertler Pendlervertretern und der Stadt Linz.

Aufreger Parkplatz-Sperre Foto: vowe
Aufreger Parkplatz-Sperre Foto: vowe

„Bürgermeister Klaus Luger und Verkehrsstadtrat Markus Hein haben in zwei Jahren planlos agiert und dadurch das Verkehrschaos verschärft“, geht Pendlersprecher Nationalrat Michael Hammer (ÖVP) mit Linz hart ins Gericht. „Zuerst reißt man unkoordiniert und ohne Plan für eine neue Brücke die Eisenbahnbrücke ab, dann sperrt man noch 1200 Parkplätze, weil man es verabsäumt hat, hier eine rechtlich korrekte Widmung sicherzustellen. Hier wird jahrelang Betonwüste sein und die Pendler sind wieder diejenigen, die für dieses Linzer Chaos draufzahlen.“

„Auch Linzer VP stimmte zu“

Der Konter aus Linz ließ nicht lange auf sich warten: „Die Eisenbahnbrücke hätte man maximal noch als Selfie-Hintergrund verwenden können, da ist man um eine Komplettsperre nicht umhergekommen. Und der Abriss und der Neubau durften sich nicht in die Quere kommen, die jüngsten Verzögerungen waren nur den zähen Finanzierungsverhandlungen geschuldet“, betont Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ). „Und auch den Parkplatz sperren wir nicht mutwillig, sondern weil es rechtlich unmöglich ist. Ich darf erinnern: Auch die Linzer ÖVP hat im Gemeinderat mitgestimmt, kein neues Widmungs-Verfahren einzuleiten.“

Der Linzer SPÖ-Fraktionsvorsitzende Stefan Giegler bezeichnet Hammers Vorwürfe als „geradezu lachhaft“. Schließlich habe auch die ÖVP-dominierte Landesregierung den Ausbau des öffentlichen Verkehrs stets verzögert sowie auf regionaler und lokaler Ebene Park&Ride-Anlagen nicht errichtet, so Giegler.


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