E-Mobilität als Chance und Herausforderung zugleich für Linz
LINZ/FREISTADT. Auf Städte wie Linz kommen durch die aufkommende E-Mobilität einige Herausforderungen zu. Wirtschaftsreferent Bernhard Baier unternahm bei Kreisel Electric in Freistadt schon einmal einen Besuch in der „Zukunft“.

Wo vor wenigen Wochen noch Arnold Schwarzenegger zur Eröffnung eigens aus den Staaten anflog, ließ sich der Linzer Vizebürgermeister und Wirtschaftsreferent Bernhard Baier (ÖVP) vom Hausherren Markus Kreisel zwei Stunden lang durch das Unternehmen führen und besprach mit ihm dabei auch die Herausforderungen für Wirtschaftsstandorte wie Linz. Denn eines ist sicher: Die E-Mobilität wird einiges verändern.
E-Auto bis 2020 preislich erschwinglich
„Im Jahr 2020 wird es ein E-Auto mit einer Reichweite von über 400 Kilometern und einem Preis von rund 20.000 Euro geben. Spätestens dann muss auch eine Region auf Veränderungen vorbereitet sein“, beschreibt Markus Kreisel.
Dass dann jeder über eine Steckdose für sein Auto verfügen muss, schließt er aber aus: „Wir können mittlerweile ein E-Auto in 20 Minuten voll aufladen. Viele Einrichtungen wie Supermärkte, Hotels oder Restaurants werden nur noch besucht, wenn sie auch dementsprechende Lademöglichkeiten haben. Da in der Stadt nie so große Strecken anfallen, geht das Aufladen in vielen Städten schon quasi nebenbei.“
Die Reichweite wird dabei eher eine weniger wichtige Rollen spielen als jetzt. Kreisel: „In Hongkong gibts auch keine einzige Steckdose für E-Autos. Die Menschen fahren unter der Woche ihre kurzen Strecken und laden am Wochenende beim Frühstücken oder Einkaufen ihr Auto wieder auf. Auch bei früheren Smartphones war die lange Akkuzeit der größte Wunsch, mittlerweile hängen wir unsere Smartphones täglich ans Kabel.“
Ein zweites Standbein suchte und fand Kreisel Electric beim Geschäftsfeld der Stromspeicher für private Anwendung. „Damit ist es möglich, sich heutzutage mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen selbst versorgen zu können und im Idealfall damit sogar das eigene Elektroauto zu „betanken“. weiß Markus Kreisel.
100 Mitarbeiter beschäftigt Kreisel Electric mittlerweile am Standort Rainbach, hundert weitere sollen bis Ende 2018 noch dazukommen. „Wir suchen in allen Bereichen“, so Kreisel.
WEBSITE von Kreisel Electric


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