Rat für Forschung und Technologie tagt in der voestalpine Stahlwelt: Forschung und Entwicklung als Motoren des Standorte
LINZ. Der Rat für Forschung und Technologie (RFT) – ein Beratungsgremium der Bundesregierung, tagt aktuell in Linz – Gastgeber ist Wolfgang Eder, Generaldirektor der voestalpine. Mit dabei auch Hannes Androsch und Genetiker Markus Hengstschläger, die das Gremium leiten.

Die Vernetzung von Forschung, Wirtschaft und Bildung schaffe einen strategischen Wettbewerbsvorteil, so der Grundtenor. Österreich müsse „weg vom Kastendenken und Fragmentierung, hin zur effizienten Zusammenarbeit. Es geht darum, aus einer nicht schlechten Situation durch die Nutzung des vorhandenen Potentials mehr zu machen. Die Situation kann deutlich verbessert werden, wenn Mittel einfach gebündelt werden“, so Hannes Androsch, der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologie. Das werde auch die Empfehlung des Rates sein, wie Androsch betont.
Oberösterreich mit Standortressort
„Wir wollen einer der innovationsstärksten Standorte in Europa werden, in internationalem Ausmaß vernetzt sein und mit Spezialisierung im internationalen Wettbewerb punkten“, so Vizelandeshauptmann Forschungsreferent Michael Strugl. In Oberösterreich werde deshalb ein Standortressort gebildet, wo alles gebündelt werde, so Strugl, mit Wissenschaft und Forschung, Innovation, Energie und Raumordnung. Die Vorteile durch diese Bündelung: „Das gibt einen enormen Hebel um Strategien voranzutreiben.“
Institute of Technology Linz: „Antwort auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“
Mit dem LIT, dem Linzer Institute of Technology an der JKU hat Linz und Oberösterreich bereits ein Aushängeschild dieser Entwicklung. „Das LIT ist die Antwort der JKU auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“, so JKU-Rektor Meinhard Lukas. „Wir haben den allerhöchsten internationalen Qualitätsanspruch in Forschung und Lehre.“
Auch für Wirtschaft und Kooperationen sei das LIT attraktiv, wird hervorgehoben.
RFT Oberösterreich: 100/10/1
20 ehrenamtliche Mitglieder des RFT Oberösterreich beraten die Oberösterreichische Landesrregierung. Geleitet wird der Rat von Stephan Kubinger und Margarethe Überwimmer. Kubingers Hoffnungen und Visionen: Bis zum Jahr 2030 sollen Entscheidungen 100 mal schneller fallen, der Output in der Forschung soll um den Faktor 10 erhöht werden (Forschungsquote 5, verdoppelte Effizient) und jeder einzelne Oberösterreicher soll etwas von den Entwicklungen haben.


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