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Treffen von OÖVP-Frauen und Ministerin Bogner-Strauß: "Wir müssen Wahlfreiheit bei Kinderbetreuung sicherstellen"

Online Redaktion, 01.08.2018 11:03

Linz. Landesleiterin der ÖVP-Frauen und Bundesrätin Doris Schulz lud die designierte Bundesleiterin, Bundesministerin  Juliane Bogner- Strauß zum Gespräch, um die frauenpolitischen Anliegen aus Oberösterreich zu besprechen. Die teilnehmenden Frauen aus den Bezirksvorständen vermittelten Anliegen, Wünsche und Meinungen aus ihrem Umfeld.

Design. Bundesleiterin Bogner Strauß und Landesleiterin Doris Schulz mit Gesprächspartnerinnen Foto: OÖVP Frauen

 “Uns ist es wichtig, dass bei Frauen und Mädchen immer Chancen statt Zwang vorherrschen. Das bedeutet, dass in jedem Alter, ob im Kindergarten, im Beruf oder im Alter – keine Unterschiede in Kultur und Gesellschaft für Männer und Frauen bestehen“, so Landesleiterin Doris Schulz. „Wir müssen Bewusstsein in der Frauenpolitik schaffen und es ist wichtig an einem Strang zu ziehen. Es wird immer Themen geben, wo wir uns nicht 100%ig einig sein können, doch wenn wir uns gegenseitig unterstützen und solidarisch Schulter an Schulter stehen, dann werden wir Einiges erreichen können!“, stellten Bogner-Strauß und Schulz fest.

 Wahlfreiheit für Mütter

Die designierte Bundesleiterin Bogner-Strauß betonte, dass es ihr wichtig ist, die Wahlfreiheit für Mütter und Väter in Österreich sicherzustellen. „Jeder soll sich für das Betreuungsmodel entscheiden können, das für das individuelle Frauenleben passt. Dabei ist der Ausbau der qualitativen Kinderbetreuung wichtig, insbesondere bei den Öffnungszeiten braucht es mehr Flexibilität.“

Familienbonus als Entlastung

Mit dem Familienbonus kommt eine wesentliche finanzielle Entlastung für Familien und Alleinerzieher. Die Kinderbetreuung wird in OÖ weiter ausgebaut und an der Forderung der OÖVP Frauen zu Null Toleranz bei der Gewalt an Frauen und Kindern wird gearbeitet. „Wir Frauen müssen auch noch viel deutlicher werden, damit das automatisierte Pensionssplitting mehr in Anspruch genommen wird. Es ist ein probates Mittel um Altersarmut von Frauen entgegenzuwirken“, Landesleiterin Doris Schulz überzeugt. Fragen zu Familienleistungen, Partnerschaftlichkeit, Gleichberechtigung, Gendermedizin, Lohnschere, Pensionssplitting wurden besprochen und wichtige Anliegen zum Thema Frauenpolitik der Ministerin mit auf den Weg nach Wien gegeben.


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