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Versicherungs-Tipp: Bereits gegen Unfälle bei der Benutzung Ihres E-Bikes abgesichert?

Tips Logo  Anzeige, 22.08.2018 09:00

LINZ. Elektro-Fahrräder erfreuen sich heutzutage immer größerer Beliebtheit und die Zahl der verkauften E-Bikes steigt seit Jahren. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wurden im vergangenen Jahr über 120.000 E-Bikes verkauft. Nun warnen oberösterreichische Versicherungsagenten, dass viele Elektro-Biker den Versicherungsschutz außer Acht lassen.

Martin Kirchmayr, Obmann der Versicherungsagenten in der WKO Oberösterreich
Martin Kirchmayr, Obmann der Versicherungsagenten in der WKO Oberösterreich

Ein E-Bike kennzeichnet sich durch eine automatische Tretunterstützung, welche durch Treten in die Pedale aktiviert wird. Die österreichische Legislatur normiert eine Obergrenze der Leistung bei 600 Watt und dass die elektronische Unterstützung ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h wegfallen muss. Schäden, die durch das Benutzen eines Elektro-Fahrrads entstehen, sind unter gewissen Voraussetzungen, sofern sie fahrlässig und nicht vorsätzlich verursacht werden, von der Haushaltsversicherung im Bereich der Privathaftpflicht gedeckt.

Zusätzlich zu den E-Bikes vertreibt der Radhandel auch spezielle Elektro-Fahrräder, welche in einen juristischen Graubereich fallen. Hier kann es sein, dass kein Versicherungsschutz (z.B. ohne Kennzeichen) besteht. „Wichtig ist, sich bei seinem Versicherungsagenten zu informieren, ob für sein E-Bike Versicherungsschutz besteht“, so der Obmann der OÖ Versicherungsagenten Martin Kirchmayr.


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