Baustart für Linzer Westring kann Mitte Dezember erfolgen
LINZ. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Wien die Beschwerde eines unterlegenen Bieters gegen die Bauvergabe abgelehnt hat, steht dem Bau des Linzer Westrings nichts mehr im Wege.

Grund: Gegen diese Entscheidung der Höchstrichter ist keine Revision mehr möglich. Den Zuschlag für den Bau der Westringbrücke samt ihren Anschlüssen erhält daher wie auch ursprünglich geplant, ein Konsortium aus italienischen und österreichischen Baufirmen.
„Ende gut, alles gut. Das sind erfreuliche Nachrichten für die Pendler und die Wirtschaft. Nach Jahren der Verfahrensverzögerungen sind jetzt alle rechtlichen Hürden überwunden und einem Baubeginn für diese so wichtige Straßenverbindung steht aus rechtlicher Sicht nichts mehr im Wege“, betonten Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) und Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP).
Brücke wird als erstes errichtet
In etwa zwei Wochen wird dem Bau-Konsortium offiziell der Bauauftrag erteilt werden. Danach haben die Firmen drei Monate lang Zeit, die Baustelle vorzubereiten. Daher ergibt sich der Baustart im Dezember. Mit 145 Millionen Euro rechneten wird zu Beginn die Westring-Brücke sowie deren Tunnelanbindung an die Rohrbacher (B127) und Eferdinger Bundesstraße (B129) auf der jeweiligen Seite der Donau gebaut.


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