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LINZ. Die Machbarkeits-Studie für eine Linzer-Stadt-Seilbahn zwischen dem Bahnhof Ebelsberg und der künftigen Hafencity wurde am Montag präsentiert. Fazit: Die Fachleute schlagen den Bau einer 8,4 Kilometer langen Seilbahnverbindung mit Verlängerungsoption bis zum Pleschinger See vor.

  1 / 4   Den südlichsten Punkt des Seilbahnsystems stellt die Station beim Bahnhof Ebelsberg dar. (Rendering: BAUCON)

Als erste Etappe könnte ein 3,5 Kilometer langer Streckenabschnitt vom Bahnhof Ebelsberg bis zum Werksgeländer der voestalpine entstehen. Die Verlängerung um 4,9 Kilometer via Bahnhof Franckstraße soll bis zum Hafen verlaufen. Der dritte und letzte Abschnitt mit einer Länge von 1,7 Kilometer soll bis zum Pleschinger See reichen. „Die Planungs- und Bauzeit für den ersten und zweiten Abschnitt beträgt jeweils zirka drei Jahre“, verrät der Linzer Planungsstadtrat Markus Hein (FPÖ).

5.500 Passagiere pro Stunde

Mit den bis zu 35 Personen fassenden Kabinen der 3-Seil-Bahn (zwei Tragseile, ein Zugseil) ließen sich je Fahrtrichtung pro Stunde 5.500 Passagiere befördern. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 29 Kilometer pro Stunde. „Das Seilbahnprojekt würde den städtischen Haushalt überfordern und ist ohne Beteiligung des Bundes und des Landes nicht möglich“, weiß auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Mit einer 50:25:25-Finanzierung, wie sie auch für die Grazer Mur-Seilbahn in Aussicht gestellt wird, müssten Stadt und Land je 70 Millionen Euro aufbringen. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen werden in den nächsten Tagen und Wochen gesucht“, so Luger.

Stationen ragen bis zu 100 Meter in die Höhe

Den südlichsten Ausgangspunkt des ersten Streckenabschnitts (3,5 Kilometer) bildet eine 35 Meter hohe Station beim Bahnhof Ebelsberg. Von dort geht es über eine 80 Meter hohe Stütze zur 600 Meter entfernten Station. Der nächste Haltepunkt befindet sich in der Nähe des Werksgeländes der Linz Textil AG, die Station voestalpine im Südwesten des Werksgeländes ragt gar 100 Meter in die Höhe. „Das hat auch brandschutztechnische Gründe“, so BAUCON-Geschäfsführer Hans Georg Leitner, der die Studie erstellt hat.


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