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Landes- und Gemeindebedienstete verdienen 2019 um durchschnittlich 2,76 Prozent mehr

Michaela Primessnig, 21.11.2018 12:51

OBERÖSTERREICH. Das Land Oberösterreich wird die erzielte Vereinbarung über den Gehaltsabschluss zwischen dem Bund und der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) für die rund 24.000 Bediensteten in der Landesverwaltung, der Gesundheitsholding GmbH und im Kepler-Universitätsklinikum übernehmen. Auch für Gemeindebedienstete wird der Abschluss gelten. Der Gehaltsabschluss für das Jahr 2019 sieht eine sozial gestaffelte Gehaltserhöhung zwischen 2,51 und 3,45 Prozent vor.

Land OÖ übernimmt Gehaltsabschluss des Bundes in voller Höhe.Foto: Wodicka
Land OÖ übernimmt Gehaltsabschluss des Bundes in voller Höhe.Foto: Wodicka

„Die öffentlich Bediensteten haben mit dem letzten Gehaltsabschluss einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung und Neuaufstellung des oberösterreichischen Landeshaushalts geleistet. Daher ist es nur gerecht, dass sie mit diesem Gehaltsabschluss von der guten Wirtschaftslage profitieren“, so Landeshaupt,an Thomas Stelzer.

Das bedeutet im Durchschnitt eine Erhöhung um 2,76 Prozent. Für das Personalbudget des Landes werden sich die Gehaltserhöhungen auf Mehrkosten in der Höhe von rund 13,5 Millionen Euro belaufen. Für die Gesundheitsholding GmbH und das Kepler-Universitätsklinikum wird mit ca. 39,5 Millionen Euro Mehrkosten gerechnet.

Im Voranschlag des Landeshaushaltes für das Jahr 2019 wurde eine Gehaltserhöhung von 2 Prozent budgetiert. Die Differenz zur tatsächlichen Gehaltserhöhung werde aus Rücklagen bedient, so der Landeshauptmann: „Wir haben die finanziellen Spielräume, um den vollen Gehaltsabschluss zu übernehmen.“


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