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Ars Electronica zieht erfolgreiche Bilanz: Umsatz und Erträge hoch wie nie, neuer Besucherrekord beim Festival

Karin Seyringer, 10.01.2019 17:53

LINZ. Über ein All-Tim-High bei Umsatz und Ertrag sowie neuen Besucherrekord beim Festival freut sich das Ars Electronica-Team. Zudem beweist sich Ars Electronica einmal mehr als großartiger Exportschlager.

Das Ars Electronica Center Foto: Ars_Electronica/Robert Bauernhansl
  1 / 2   Das Ars Electronica Center Foto: Ars_Electronica/Robert Bauernhansl

Der ungebrochene Besucheransturm auch zehn Jahre nach dem Kulturhauptstadtjahr, Ausstellungen in mehreren Städten und weltweite Projektaufträge bescherten der Ars Electronica einen Rekord an Umsatz und Erträgen. Auf 16,7 Millionen Euro wurden die Erträge gesteigert. „Trotz rückläufiger öffentlicher Mittel konnten wir die Erträge um 1,2 Millionen Euro auf insgesamt 16,7 Millionen Euro steigern und damit ein All-Time-High verbuchen“, bilanziert der kaufmännische Geschäftsführer  Diethard Schwarzmair. Der aus dem Projektgeschäft erzielte Umsatz sei um elf Prozent auf insgesamt 8,8 Millionen Euro gesteigert worden. Dabei wurde ein Gewinn in Höhe von 1,4 Millionen Euro erwirtschaftet, der zur Entlastung der gemeinwirtschaftlichen Unternehmensbereiche eingesetzt wurde, erläutert Schwarzmair weiter.

Ars Electronica Center und Festival als Besuchermagnet

Das Museum und die dortigen Veranstaltungen wurden 2018 von 176.923 Personen besucht, am beliebtesten war dabei der Deep Space 8K, ebenfalls stark nachgefragt wurden die edukativen Programme.

Das Ars Electronica Festival erreichte mit mehr als 105.000 Besuchern einen neuen Rekord. 1.357 Künstler, Wissenschaftler, Entwickler, Aktivisten und Unternehmer aus 54 Ländern steuerten Beiträge bei.

„Es ist uns gelungen, unsere internationalen Aktivitäten weiter auszubauen und rund um den Globus prominente Auftritte zu absolvieren. Gleichzeitig ziehen unsere Aktivitäten am Standort Linz immer größere internationale Aufmerksamkeit auf sich – mit 105.000 Besuchen beim Festival haben wir eine neue Bestmarke erreicht“, so Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica.

Zwischen Linz, Wien, Berlin, Seoul, Moskau, Peking und Tokio

Die immer größer werdende internationale Aufmerksamkeit bringt der Ars Electronica auch immer mehr Kooperationsanfragen und Aufträge aus aller Welt. So wurden gemeinsam mit der Hyundai Motorgroup Ausstellungen in Peking, Seoul und Moskau gezeigt, für die Volkswagen AG bespielt Ars Electronica aktuell das prominent in Berlin Mitte gelegene „Drive“ – die dort zu sehende Schau wurde bislang schon von 160.938 Menschen besucht.

„Die Ars Electronica ist für die Stadt Linz zum Exportschlager geworden und war allein im vergangenen Jahr in 36 Ländern auf 5 Kontinenten tätig. Ausstellungen in Peking, Seoul, Moskau oder Berlin verdeutlichen den internationalen Stellenwert. Durch Gewinne aus den weltweiten Projektaufträgen konnte ein für Kultur- und Bildungseinrichtungen einzigartig hoher Kostendeckungsgrad von über 60 Prozent erreicht werden. Dies hat auch das Linzer Kontrollamt in seinem jüngsten Bericht bestätigt und die exzellente inhaltliche und wirtschaftliche Arbeit, die bei Ars Electronica geleistet wird, lobend hervorgehoben,“ freut sich auch Beiratsvorsitzende und Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

2019: Alles neu im Center, 40-jähriges Bestehen

Das Jahr 2019 wird zwei weitere Meilensteine bringen. Ende Mai eröffnet das Ars Electronica Center eine völlig erneuerte Dauerausstellung sowie eine ebenfalls neu gestaltete Etage, die künftig als offenes Labor für Workshops dienen wird. Finanziert wird dieses Projekt von der Stadt Linz und Ars Electronica selbst, vier Millionen Euro werden investiert. Die Stadt Linz steuert dazu mit 2,5 Millionen Euro um eine Million Euro mehr bei, als ursprünglich geplant.

Das Festival im September steht dann ganz im Zeichen des 40-Jahre-Jubiläums von Ars Electronica.

„2018 ist unsere Strategie aufgegangen“, fassen Stocker und Schwarzmair zusammen: „2019 wollen wir diesen Weg konsequent weitergehen und die Themenführerschaft, die wir in verschiedenen Feldern international haben, weiter festigen und gleichzeitig auch in der Region noch aktiver auftreten.“


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