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WKOÖ und Land OÖ: 2019 mit Vollgas für Wirtschaftsstandort Oberösterreich

Anna Stadler, 29.01.2019 15:31

OÖ/LINZ. Mit Maßnahmen aus vier Themenfeldern, wollen Land OÖ und die WKOÖ die abflauende Konjunktur ankurbeln.

 Landesrat Markus Achleitner und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer Foto: Strobl
Landesrat Markus Achleitner und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer Foto: Strobl

2018 war ein Jahr der Hochkonjunktur. „Uns ist es wichtig, dass wir diese Rückenwind von letztem Jahr mitnehmen“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Laut aktuellen Prognosen wird unser Wirtschaft auch heuer um zwei Prozent wachsen. Das ist zwar deutlich weniger als zuletzt aber noch kein Grund zur Sorge.“ Nun gelte es wichtige Dinge in Angriff zu nehmen: „Vor allem die Steuern und Abgaben sind für die Wirtschaft ganz zentrale Standortfaktoren.“

Doch auch das Land OÖ müsse die Weichen stellen, so Hummer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Letzterer definiert vier Kernpunkte in denen das Land die Wirtschaft unterstützen wird: der Fachkräftemangel, der Glasfaserausbau, die Deregulierung und der Umstieg zu nachhaltigen Energieträgern.

Fachkräftemangel entgegenwirken

Mit dem Powerprogramm Fachkräfte soll den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes Rechnung getragen werden. Es besteht aus folgen-den Initiativen:

  1. Fachkräftestrategie Arbeitsplatz OÖ 2030
  2. Pakt für Arbeit-und Qualifizierung 2019
  3. OÖ. Schlüsselprojekte als Sofortmaßnahmen

Zudem schreibt sich der noch relativ neue Wirtschaftslandesrat Deregulierung und Entbürokratisierung auf die Fahnen.

Infrastruktur entscheidend für Standort

Auch der Glasfaserausbau schreitet voran. 100 Millionen Euro investiert das Land Oberösterreich bis 2022 in schnelle und leistungsfähige Datenleitungen. Zusätzlich will das Land OÖ die Mittel aus der Breitband-Milliarde des Bundes bestmöglich für Oberösterreich nutzen. „Wir investieren nach Kräften was geht. Wir sind in Oberösterreich zwar meilenweit vorne, aber es kann nicht schnelle genug gehen“, so Achleitner.

Im Bereich der Energie ist und bleibt der Ausstieg aus fossilen Energieträgern langfristig das Ziel. „Daher forcieren wir gezielt erneuerbare Energieträger.“Auch die Bedeutung eines stabilen Stromnetzes hebt Achleitner hervor.


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