OÖVP lud zum Polittalk
LINZ. Unter dem Titel „Erst das Vergnügen, dann die Arbeit? Wie die Generation Z die Arbeitswelt verändern wird“ fand vergangene Woche ein Polittalk der OÖVP statt.

Zu dem Thema Generation Z diskutierten vergangene Wochhe Stefan Trondl, General Manager bei Dell EMC Österreich, Peter Tavolato, Unternehmensberater und Experte für aktives Generationenmanagement, genauso wie Cornelia Pöttinger, Betriebsratsvorsitzende des Oö. Hilfswerk, und Landeshauptmann Thomas Stelzer.
„Unser Wirtschaftsstandort ist auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte angewiesen. Wer junge Fachkräfte sucht, muss sich heute aber noch stärker anstrengen als noch vor ein paar Jahren und auf die Anforderungen dieser Generation eingehen. Denn der Wettbewerb um die besten jungen Köpfe und Talente ist härter geworden. Fakt ist, Oberösterreich will den jungen Menschen die besten Chancen zum Lernen und Arbeiten bieten“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Standort müsse attraktiv bleiben
Damit man für Berufseinsteiger jetzt und in der Zukunft attraktiv bleibe, müsse man an mehreren Punkten arbeiten, hieß es dann nach der Diskussion: So wäre es etwa notwendig, die Potenziale der Jugendlichen bestmöglich zu aktivieren. Gezielte Programme wie Jugendcoachings, Berufsausbildungsassistenz oder Jugendarbeitsassistenz sollen den Jugendlichen dabei helfen, sich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden.
Weiters brauche es eine Anpassung der Ausbildungsangebote an die Anforderungen der Generation Z. Denn die 15- bis 25-Jährigen seien digital Lernende. Auch international müsse sich Oberösterreich als angesehener Standort positionieren. Seit 1. Februar diesen Jahres läuft deswegen das „Talent Attraction Programm“. Mit diesem wolle man junge Fachkräfte aus dem In- und Ausland anwerben. Ein weiteres Projekt, dass in diese Richtung geht ist „Upper Space“, mit dem Studenten aus anderen Ländern nach Oberösterreich geholt werden sollen.
Um sich noch stärker als Arbeitgebermarke zu positionieren, wurde beim Land OÖ ein „Employer Branding Prozess“ aufgesetzt. Denn in den nächsten zehn bis zwölf Jahren würden rund 50 Prozent der im Landesdienst arbeitenden Menschen diesen verlassen. „Daher wollen wir engagierte und qualifizierte Nachfolger finden. Der öffentliche Dienst muss attraktiv sein, damit das Land im Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen kann“, so der Landeshauptmann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden