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Online Redaktion, 15.05.2019 08:20

Die ÖVP wendet sich mit einer Landtagsinitiative an die Europäische Union und will damit mehr Reparaturfreundlichkeit von Elektro-Kleingeräten erreichen.

OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr (l.), Landeshauptmann Thomas Stelzer und OÖVP-EU-Wahlspitzenkandidatin Angelika Winzig bei der Präsentation des "EU-Repair-Siegels". Foto: ooevp

Vor einigen Jahren war es für Laien mit wenigen Handgriffen noch möglich, bei Handys, elektrischen Zahnbürsten oder anderen Kleingeräten defekte Akkus oder Leuchtmittel selbst zu tauschen. Das ist heute auf Grund der technischen Weiterentwicklung nicht mehr möglich.

Europaweite Kennzeichnung

Das „EU-Repair Siegel“ soll einerseits Kaufentscheidungen erleichtern sowie Umwelt und Geldbörse schonen, andererseits heimischen Betrieben die Möglichkeit geben, durch Innovation und Qualität am weltweiten Markt hervorzustechen. Deshalb treten Landeshauptmann Thomas Stelzer, Klubobfrau Helena Kirchmayr und EU-Wahlspitzenkandidatin Angelika Winzig für eine europaweite, verpflichtende Kennzeichnung der Reparaturfreundlichkeit von Elektro-Kleingeräten ein. 

Ampelsystem als Visualisierung

Die Kennzeichnung soll mit einem einfachen Ampelsystem erfolgen. „Verbraucher sollen so rasch erkennen können, ob man das Gerät im Bedarfsfall selber einfach auf Vordermann bringen kann oder ob es dazu eine teure Fachwerkstätte braucht“, erklärt OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr.

Chance für heimische Unternehmen

„Oberösterreich ist, wie in so vielen Bereichen, Vorreiter als starke Wirtschaftsregion im Herzen Europas. Wir wollen uns mit dieser Initiative aktiv in die Gestaltung der EU einbringen. Ich sehe auch für unsere heimischen Unternehmen gute Möglichkeiten hier mit Innovationsgeist und Ideen zu punkten“, ist Landeshauptmann Thomas Stelzer überzeugt vom Repair-Siegel.

Im Kampf gegen „made in China“ beweisen

OÖVP-EU-Wahlspitzenkandidatin Angelika Winzig fordert Regelungen mit Hausverstand: „Ich stehe für einen Gleichklang von Konsumenten und der Wirtschaft. Die EU-Wahl ist auch eine Richtungsentscheidung ob sich „made in EU“ im Kampf gegen „made in China“ beweisen kann. Der europäische Wirtschaftsstandort kann mit der Qualität der Produkte erfolgreich sein – dazu braucht es Regelungen mit Hausverstand, die wie das EU-Repair-Siegel Vorteile für die Menschen und für die Betriebe bringen.“


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