Stadtforschung: 100 Jahre Linz in Zahlen
LINZ. In der Öffentlichkeit ist sie wenig bekannt, sie leistet aber viel für die Stadt Linz: Die Abteilung Stadtforschung besteht mittlerweile seit 100 Jahren.

Am 30. Juli 1919 wurde in Linz die Errichtung eines kommunalstatistischen Amtes beschlossen. Aus diesem Amt hat sich die heutige, moderne „Infothek“ entwickelt. Die Abteilung Stadtforschung des Büros Stadtregierung ist dafür da, statistische Informationen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen, statistische Erhebungen und Meinungsforschung durchzuführen sowie Planungskonzepte zu entwickeln.
Erste Publikation handschriftlich im Jahr 1922
„Ich war selbst überrascht, dass dieses Amt schon so lange existiert, und auch darüber, was damals so erfasst wurde“, so der heutige Leiter Thomas Standfest. Aus der ersten handschriftlichen Publikation 1922 ging etwa hervor, dass der Preis von einem Kilo Rindfleisch von 1,95 Kronen (1913) auf 20.000 Kronen (1922) gestiegen war. Seitdem hat sich viel verändert. Der 2. Weltkrieg bedeutete einschneidende Änderungen für das Amt, technologische Veränderungen in den letzten Jahrzehnten und Jahren haben die Arbeitsweisen drastisch verändert.
Bedeutend für Prognostik
Oberstes Ziel der Abteilung Stadtforschung ist es, valide, gut überprüfte und zuverlässige Daten zur Verfügung zu stellen. „Damit werden die Grundlagen für Entscheidungen für die Stadtentwicklung geschaffen“, so Bürgermeister Klaus Luger. „Sehr wichtig ist die Prognostik der Stadtforschung für sämtliche Ausbaupläne etwa bei der Kinderbetreuung“, so Bürgermeister Klaus Luger.
Wurden die Informationen zu Beginn in Büchern, später auf CDs veröffentlicht, findet nun jeder das vielfältige Spektrum an Infos unter www.linz.at/zahlen


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden